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Mi., 22.03.2017

Rat entscheidet am Montag über Auflösung und Johannis-Umzug Wenneber-Schule: Votum steht an

Die Entscheidung fällt bald: Über die Auflösung der Wenneber-Schule wird gestritten.

Die Entscheidung fällt bald: Über die Auflösung der Wenneber-Schule wird gestritten. Foto: Jan Gruhn

Rheda-Wiedenbrück (WB/jmg). Trotz des großen Engagements der Eltern könnte am kommenden Montag, 27. März, beschlossen werden, was sich seit Monaten abgezeichnet hat: Der Rat entscheidet in seiner Sitzung ab 17 Uhr, ob die Wenneber-Schule am Standort Berliner Straße mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 aufgelöst wird. Gleichzeitig soll die Johannis-Grundschule ins Gebäude der Ernst-Barlach-Realschule (EBR) ziehen.

Der Schulausschuss hatte die Entscheidung in seiner Februarsitzung vertagt – mit der Begründung, dass die Informationsgrundlage nicht ausreiche. Deshalb war die Stadtverwaltung beauftragt worden, ein Raumkonzept für die 4,5 beziehungsweise fünfzügige Johannischule im EBR-Gebäude zu erstellen, die Verkehrssicherheit auf dem Weg zum möglichen neuen Schulgebäude zu überprüfen und die Immobilie Wenneber-Schule aus finanzieller Sicht zur betrachten. Die Ergebnisse sind in der Entscheidungsvorlage zur Sitzung zu lesen.

Verwaltung legt Argumente vor

In dem Papier wird vor allem deutlich: Die Verwaltung sieht keinen Grund, von der Wenneber-Auflösung und dem Johannis-Umzug abzusehen. »Das EBR-Gebäude deckt die Raumbedarfe einer 4,5 bis fünfzügigen Johannisschule sehr gut ab«, heißt es in der Vorlage. Auch die Verkehrssicherheit sei hinreichend gewährleistet. Zu den Bring- und Abholzeiten sehe man keine Platzprobleme. »Eine Verlagerung der Johannisschule in das Gebäude der EBR würde die Gesamtschülerzahl im Schulzentrum und damit die Verkehrsteilnehmer an der Fürst-Bentheim-Straße reduzieren«, lautet ein weiteres Argument.

Aus finanzieller Sicht würde die Stadt bei der Auflösung der Wenneber-Schule wohl einige Euros in der Tasche behalten. Etwa 205 000 Euro pro Jahr habe der Betrieb und die Instandhaltung der Schule zwischen 2010 und 2016 im Durchschnitt gekostet, rechnet die Verwaltung vor.

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