Do., 14.03.2019

Anklage wegen Verdachts der Vergewaltigung Verschmähte Liebe: Mann droht mit Pistole

Symbolfoto

Symbolfoto Foto: dpa

Rheda-Wiedenbrück (wow). Manchmal kommt die Liebe schlagartig, manchmal auf leisen Sohlen. Doch was ist, wenn sie nicht erwidert wird? Da hilft nur eins: entlieben. Doch das konnte anscheinend ein 43-jähriger Mann aus Langenberg nicht. Nachdem sein Schwarm ihn abblitzen ließ, griff er zu einer Pistole, bedrohte sie und soll sie dann vergewaltigt haben. Jetzt steht er vor Gericht.

Der Angeklagte soll die Geschädigte in einem Bordell in Rheda-Wiedenbrück kennengelernt haben. Dort soll sie der Prostitution nachgegangen sein. Der Beschuldigte soll sich in die Frau verliebt haben. Nachdem sie dem 43-Jährigen erklärt habe, er solle sie nicht länger belästigen, sie wünsche keinen Kontakt mehr, soll er sie am 18. Oktober unter Vorhalt einer Schusswaffe gezwungen haben, in sein Auto einzusteigen.

Frau gelingt Flucht

Der Angeklagte soll mit der Frau dann zu einer abgelegenen Stelle nahe Delbrück gefahren sein. Dort soll er Alkohol getrunken haben und sein Opfer weiterhin mit der Pistole bedroht und im weiteren Verlauf vergewaltigt haben. So steht es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Bielefeld.

Im betrunkenen Zustand soll er die Frau anschließend mit dem Auto nach Oelde gefahren haben, wo ihr die Flucht gelang. Für die Schusswaffe hatte der Mann keine Erlaubnis.

Der Prozess beginnt am Montag, 18. März, um 9 Uhr im Landgericht Bielefeld vor der 21. Strafkammer. Es sind weitere fünf Verhandlungstage angesetzt.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6468721?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2730030%2F