So., 09.06.2019

Arbeitsgemeinschaft lädt am 13. Juli zu einer Tour durch verschiedene Gärten ein Entdeckungsreise in der Altstadt

Christiane Vogt, Annemarie Köpp, Margret Bäumker und Ulla Fallner (von links) haben den ersten »Sommerabend in der Altstadt« vorbereitet. Sie freuen sich auf viele Gäste, denen sie die Besonderheiten der Fachwerkhausgärten zeigen können.

Christiane Vogt, Annemarie Köpp, Margret Bäumker und Ulla Fallner (von links) haben den ersten »Sommerabend in der Altstadt« vorbereitet. Sie freuen sich auf viele Gäste, denen sie die Besonderheiten der Fachwerkhausgärten zeigen können. Foto: Waltraud Leskovsek

Von Waltraud Leskovsek

Rheda-Wiedenbrück (WB). Die Gärten, die sich hinter den Fachwerkhäusern in Rheda verstecken, sind oftmals kleine Oasen, die niemand dort vermutet. Um die Vielfältigkeit und die Besonderheiten dieser Gärten zu zeigen, lädt eine Arbeitsgemeinschaft erstmals zum »Sommerabend in der Altstadt« ein.

»Wir bieten den Gästen einen intimen Blick hinter die Fachwerkfassaden unseres Viertels und zeigen liebevoll gestaltete, ganz unterschiedliche Gärten, verwinkelte Ecken und lauschige Plätzchen«, erklärt Christiane Vogt. An einem hoffentlich lauen Sommerabend am Samstag, 13. Juli, werden ab 17 Uhr insgesamt vier Gruppen mit je 15 Teilnehmern durch vier Gärten ziehen, plaudern, schauen, staunen und bei einem Gläschen Sekt oder einem anderem Kaltgetränk den Vorleserinnen lauschen, die eine heitere Geschichte vortragen, die auch einen Bezug zur Stadt hat und sich von Garten zu Garten fortsetzt.

Vorlesen werden Wiltrud Heitmann, Monika Horsthemke, Annemarie Bönig und Helga Gosau, die jedoch Gedichte zu Gehör bringt. In welchen Gärten gelesen wird, das halten die Damen der Arbeitsgruppe noch geheim. »Es soll spannend bleiben«, meint Margret Bäumker. Den Damen ist gerade die Vielseitigkeit, die ein Fachwerkhausgarten bieten kann, wichtig. »Uns liegt zudem am Herzen, dass wir auch gerne neue Altstädter gewinnen möchten, die sich vorstellen können, hier zu leben«, betonte Christiane Vogt. Immer mal wieder stünden Häuser leer, und dafür werden so richtige Fans gesucht.

»Das ist gelebte Nachbarschaft«

»Das Leben in der Altstadt liebt man oder nicht. Dazwischen gibt es nicht viel«, sind sich alle einig. Sie mögen es, mit dem Nachbarn über den Gartenzaun hinweg zu plaudern, sich mal mit einem Ei oder Mehl auszuhelfen und auch sonst gegenseitig auf Haus, Hof und Menschen aufzupassen. Viele Gärten sind auch nur durch ein Törchen oder eine halbe Mauer getrennt. »Das ist hier noch gelebte Nachbarschaft«, meint Annemarie Köpp.

Um das alles auch anderen Menschen zu zeigen, möchten sie mit der neuen Serie starten, die möglichst einmal pro Sommer stattfinden soll. Nach den Gartenbesuchen ist der Abschluss im Domhof, wo es frisch gebackenes Bauernbrot von Inge Bultschnieder gibt, dazu Leckereien wie Ziegenkäse, Wurstprodukte vom Fleischer Mix, besondere Biere und andere regionale Produkte aus bäuerlicher und handwerklicher Herstellung. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt. Karten sind ab dem 13. Juni bei der Flora Westfalica zum Preis für 25 Euro erhältlich. Die Getränke in den Gärten sowie die Heimathäppchen im Domhof sind im Preis inbegriffen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6673405?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2730030%2F