Do., 12.09.2019

Stadt und Kreis stellen 16.000 Euro für die Anschaffung bereit Sonnenenergie treibt Mähroboter an

Freuen sich, dass der Mähroboter bis zu zehn Stunden am Tag für einen optimalen Rasenschnitt sorgt: (vorne von links) Bürgermeister Theo Mettenborg, Harald Grabau, Herbert Ewers, Georg Effertz sowie (hintere Reihe von links) Peter Rapp, Wilhelm Gröver, Gerd Stiens und Johannes Deitert. Es fehlt Reinhard Prinz.

Freuen sich, dass der Mähroboter bis zu zehn Stunden am Tag für einen optimalen Rasenschnitt sorgt: (vorne von links) Bürgermeister Theo Mettenborg, Harald Grabau, Herbert Ewers, Georg Effertz sowie (hintere Reihe von links) Peter Rapp, Wilhelm Gröver, Gerd Stiens und Johannes Deitert. Es fehlt Reinhard Prinz.

Rheda-Wiedenbrück (WB). Den ersten energieautarken Mähroboter im Kreis Gütersloh haben jetzt die Aktiven von »Energieautarkes Lintel« zusammen mit Bürgermeister Theo Mettenborg und Vertretern des Stadtrats und des Kreises in Betrieb genommen.

Für das Linteler »Freizeitzen­trum« mit Kinderspielplatz, Beachvolleyballfeld, Sitzecke und Bolzplatz ist der von einer Photovoltaikanlage mit Energie versorgte Mäher eine hervorragende Ergänzung. Durch das beständige tägliche Mähen und das direkte Vermulchen des wenigen Rasenschnitts wird »der Acker jetzt zu einem richtigen Rasenplatz«. Das sagen die »Mittwochskicker«, die jeden Mittwoch um 18.30 Uhr den Ball über den Bolzplatz am Postdamm treten. Neben Familien, Kindern, Jugendlichen und anderen Freizeitsportlern gehören sie zu den regelmäßigen Nutzern. Zuletzt hatte der Radlertreff neue Tornetze angeschafft.

Nun entstand im Rahmen des Wettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« – Lintel gewann auf Landesebene die Silbermedaille – die Idee für den Robotereinsatz. Und die Bolzplatzpaten, der Radlertreff 1. Mai und »Lintel Energieautark« setzten sich auch sogleich in Eigenleitung um.

Bürgermeister Theo Mettenborg zeigte sich beeindruckt von so viel freiwilligem Engagement und dankte den Beteiligten, besonders Gerd Stiens, Harald Grabau, Herbert Ewers und Reinhard Prinz, für ihren Einsatz: »Das ist eine tolle Idee, die die Bolzplatzpaten und das städtische Team entlastet und perfekt für Lintel als energieautarken Ortsteil passt«, unterstrich der Bürgermeister.

Wilhelm Gröver, Leiter der Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh, betonte, dass der Kreis das Projekt »Lintel Energieautark« seit Beginn unterstützt. Die Photovoltaikanlage sei beispielhaft für das Projekt. »Lintel ist damit ein Vorbild, das können sich andere Dörfer gerne abgucken«, hofft der Abteilungsleiter auf viele Nachahmer.

Daher waren die Stadt Rheda-Wiedenbrück und der Kreis Gütersloh auch gerne bereit, die Anschaffung des 11.000 Euro teuren »Parcmow Connected« und der 5000 Euro teuren Solaranlage kräftig zu fördern.

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