150 Jahre Pfarrgemeinde St. Clemens – Patronatsfest im November
Auch die Polen feiern mit

Rheda-Wiedenbrück (WB). Buntes Treiben auf der großen Wiese herrschte am Sonntag beim Pfarrfest der St.-Clemens-Gemeinde unter dem Motto »Zukunft braucht Herkunft«. Das Motto war bezogen auf das 150-jährige Bestehen der Pfarrei St. Clemens. Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet das Patronatsfest des Heiligen St. Clemens am Samstag, 23. November.

Dienstag, 01.10.2019, 08:51 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 09:01 Uhr
Christian Hofmann, Michael Beckstett, Pfarrer Thomas Hengstebeck, Hubert Knäuper und Dora Hofmann haben Spaß an kuriosen Haushaltsdingen, die im Rahmen des Trödelmarktes beim Pfarrfest St. Clemens verkauft werden. Foto: Waltraud Leskovsek
Christian Hofmann, Michael Beckstett, Pfarrer Thomas Hengstebeck, Hubert Knäuper und Dora Hofmann haben Spaß an kuriosen Haushaltsdingen, die im Rahmen des Trödelmarktes beim Pfarrfest St. Clemens verkauft werden. Foto: Waltraud Leskovsek

Michael Beckstett vom Öffentlichkeitsausschuss und zusammen mit einem 15-köpfigen Team Organisator des Festes, betonte, dass man zwar an Traditionen festhalte, sich aber dennoch zukunftsorientiert aufstelle. Er nannte als Beispiele dafür die aktive Einbindung zahlreicher in der Gemeinde wohnender polnischer Mitbürger. Die alle vier Wochen stattfindenden Gottesdienste in polnischer Sprache seien über die Grenzen Rheda-Wiedenbrücks hinaus bekannt. Auch beim Pfarrfest gab es einen Stand mit landestypischen polnischen Gerichten. Die neue Homepage des Pastoralen Raums wurde passend zum Pfarrfest freigeschaltet und man setze auf eine gute Jugendarbeit, damit die Gemeinde auch jung bleibe, berichtete Beckstett.

Neue Homepage ist freigeschaltet

Im Mittelpunkt des Geschehens stand der große Trödelmarkt, der immer zu besonderen Anlässen aufgebaut wird. Während es draußen von der alten Kaffeekanne über Kleidung und Spielzeug bis zu Büchern viel Auswahl gab, wurden im Gemeindehaus im Kristallstübchen die ganz besonders wertvollen Dinge präsentiert. Gläser aus Uromas Zeiten, tolles Geschirr, einzelne Porzellanfiguren, Sakrale Kunst und Sammeltassen wurden nicht nur bewundert, sondern wechselten auch den Besitzer. Der Erlös des Trödelmarktes, den Dora Hofmann zusammen mit zahlreichen Helfern organisiert hatte, ist die Haupteinnahmequelle des Festes. Bei Kaffee und Kuchen, Grillsachen und vielen anderen Köstlichkeiten wie Nachtischvariationen von den Caritasfrauen ließen es sich die Besucher trotz des Regens gut gehen. St. Clemens hatte vorgesorgt und viele Zelte aufgebaut, wo man geschützt saß und plaudern konnte. Dort machten es sich die jüngsten Besucher bei Geschicklichkeitsspielen gemütlich. Kinderschminken, Schleichtiere ertasten, Mal- und Bastelangebote wurden gerne angenommen.

Alle Vereine der Gemeinde brachten sich mit ein. Wer mutig war, konnte in einer Gondel mit dem Kran hochhinausfahren und seine Stadt mal aus der Vogelperspektive betrachten. Die Erlöse des diesjährigen Pfarrfestes sind für den neu gegründeten Förderverein Altenheim St. Elisabeth, dem Christian Hofmann vorsitzt, sowie für die drei Kindertageseinrichtungen.

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