Mi., 18.12.2019

Friedenslicht aus Bethlehem auf dem Christkindlmarkt weitergegeben Die Dunkelheit besiegen

Eine Gruppe Kinder hat zusammen mit Pfarrdechant Reinhard Edeler und Gemeindereferent Hartmut Lengenfeld das Friedenslicht aus Bethlehem zum Christkindlmarkt gebracht. In Kirchen, Rathäusern, und unzähligen Privathaushalten wird es nun brennen.

Eine Gruppe Kinder hat zusammen mit Pfarrdechant Reinhard Edeler und Gemeindereferent Hartmut Lengenfeld das Friedenslicht aus Bethlehem zum Christkindlmarkt gebracht. In Kirchen, Rathäusern, und unzähligen Privathaushalten wird es nun brennen. Foto: Waltraud Leskovsek

Von Waltraud Leskovsek

Rheda-Wiedenbrück (WB). Seit 26 Jahren wird das Friedenslicht, das jedes von einem Kind an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem entzündet wird, am dritten Advent in über 100 Länder der Welt verteilt. Nachdem es im letzten Jahr für sehr viel Aufmerksamkeit sorgte, dass es nach der Sonntagsabendmesse zum Wiedenbrücker Christkindlmarkt gebracht und von dort aus weitergegeben wurde, fand diese schöne Geste auch in diesem Jahr statt.

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Alle die das Licht entgegennehmen, haben das gleiche Ziel, nämlich dass endlich Frieden herrscht auf der Welt.

Pfarrdechant Reinhard Edeler

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„Ein Licht wandert durch die ganze Welt und alle die es entgegennehmen, haben das gleiche Ziel, nämlich dass endlich Frieden herrscht auf der Welt“, betonte Pfarrdechant Reinhard Edeler, der das Friedenlicht zusammen mit einigen Kindern aus dem Chor und Gemeindereferenten Hartmut Lengenfeld von der Kirche auf dem Marktplatz brachte. Das symbolisch gemeinte Licht soll den Frieden bringen, die Menschen daran erinnern mit sich und anderen Frieden zu schließen und die Dunkelheit zu besiegen.

Manch dunkler Winkel könne vielleicht damit erreicht werden und das Licht sei wie ein nettes Wort, ein Lächeln oder eine Liebeserklärung Balsam für die Seele, erklärte Edeler. Gemeinsam wurden noch einige Weihnachtslieder angestimmt, bevor jeder seine Kerze mit nach Hause nehmen konnte, um den Frieden in sein Heim einziehen zu lassen.

Kinder aus der St.-Aegidius-Pfarrgemeinde brachten das Licht in die Kirche

Am Bahnhof in Rheda, wo wie an vielen anderen kleinen Bahnhöfen beim Halt schnell ein Pfadfinder mit dem Licht herausspringt, es den Wartenden weitergibt und dann zum nächsten Bahnhof fährt, standen in diesem Jahr einige Kinder aus der St.-Aegidius-Pfarrgemeinde, um es entgegen zu nehmen. Sie brachten das Licht in die Kirche, wo es der Pfarrdechant in Empfang nahm.

„Es ist immer wieder ein schöner Moment, wenn das Licht ankommt, weil man spürt, dass es eine lange Reise hinter sich hat, es von dort kommt, wo unser Glaube entstand“, betonte der Pfarrdechant. Viele Besucher vergaßen für einige Minuten Geselligkeit und Glühwein auf dem Christkindlmarkt und genossen den besonderen, schon fast romantischen, Augenblick und gaben die Flamme weiter. So konnten die Anwesenden für einen Augenblick innehalten und den Weihnachtsstress hinten anstellen.

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