Flambierter Glühwein ist nur eine der Köstlichkeiten beim 3-Königs-Markt in St. Vit
„Fegefeuer“ wartet auf die Besucher

Rheda-Wiedenbrück (WB). Ob es an der Gemütlichkeit, den liebevoll zubereiteten Speisen und Getränken oder an dem besonderen Datum liegt, bleibt ungewiss. Fakt ist aber, dass der 3-Königs-Markt in St. Vit jedes Jahr aufs Neue ein Besuchermagnet ist.

Dienstag, 31.12.2019, 08:36 Uhr aktualisiert: 31.12.2019, 08:50 Uhr
Freut sich schon auf den 3-Königs-Markt in St. Vit am 4. und 5. Januar: das Organisationsteam mit Ludger Vollenkemper, Jürgen Hölscher, Martin Humpe, Helmut Frankrone, Hermann Josef Budde und Herbert Hinse (von links). Foto: Waltraud Leskovsek
Freut sich schon auf den 3-Königs-Markt in St. Vit am 4. und 5. Januar: das Organisationsteam mit Ludger Vollenkemper, Jürgen Hölscher, Martin Humpe, Helmut Frankrone, Hermann Josef Budde und Herbert Hinse (von links). Foto: Waltraud Leskovsek

Es ist wahrscheinlich von allem etwas, denn die Besucher von nah und fern loben nicht nur die leckere frische Bratwurst aus der Riesenpfanne, die gut belegte Pizza oder das „Fegefeuer“ (ein flambierter Glühwein), sondern auch die unvergleichliche Atmosphäre im Schatten der Barockkirche.

Am 4. und 5. Januar ist es wieder soweit, der St. Viter 3-Königs-Markt öffnet zum 14. Mal. Nach der Vorabendmesse, die um 17 Uhr beginnt und vom heimischen Kirchenchor musikalisch bereichert wird, öffnen die Buden. Die Turmbläser werden das Fest mit weihnachtlichen Liedern eröffnen. Nette Menschen treffen, vielen ein gesundes neues Jahr wünschen und zusammen einen Glühwein oder, falls das Wetter mal wieder alles andere als winterlich wird, auch ein Kaltgetränk zu sich nehmen, das steht am Samstagabend im Vordergrund. Die Musikgruppe „Swap Connection“ wird den Abend unter freiem Himmel bereichern.

Versteigerung ist am Sonntag

Am Sonntag fängt um 15 Uhr traditionell der St.-Vitus-Kindergarten mit einer kleinen Aufführung an. Es folgen Darbietungen des Langenberger Kinderchores sowie der Langenberger Blaskapelle. Gegen 18.15 Uhr wird der „Rauchende Roland“ versteigert. Der über zwei Meter hohe Ofen kann von Nachbarschaften, Freundeskreisen oder Vereinen meistbietend ersteigert werden, und zwar für genau ein Jahr. Danach geht er wieder zurück nach St. Vit, um den Besitzer auf Zeit zu wechseln. Die Versteigerung sorgt stets für beste Unterhaltung. Den Abschluss gestalten die „Liederlichen Brüder“ und laden zum Mitsingen ein. Um 20 Uhr beenden die Turmbläser Lucie Igelhorst und Bruno Sandhäger schließlich den Markt.

Der Reinerlös geht in diesem Jahr in das Küsterhaus, das im September nach umfangreichen Renovierungsarbeiten eröffnet wird. 1000 Euro bekommt zudem der Kindergarten als Dankeschön für den Tassenspüldienst.

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