„Laufen und Gutes tun“ spendet 11.880 Euro an die ambulante Palliativpflege in Bethel
Musiktherapie ist für 2020 gesichert

Rheda-Wiedenbrück (WB/wl). Seit es den Volkslauf in St. Vit gibt, und das sind inzwischen 15 Jahre, erhält das ambulante Palliativteam im Kinderhospiz Bethel für das Projekt „Der Weg nach Hause“ den Großteil der Spendensumme.

Freitag, 10.01.2020, 08:23 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 08:30 Uhr
Eine 20-köpfige Gruppe aus St. Vit überbringt den Scheck in Höhe von 11.880 Euro aus dem Erlös von „Laufen und Gutes tun“ an das ambulante Palliativteam in Bethel. Mit dem Geld wird eine sehr intensive Musiktherapie für schwerstkranke Kinder ermöglicht. Foto: Waltraud Leskovsek
Eine 20-köpfige Gruppe aus St. Vit überbringt den Scheck in Höhe von 11.880 Euro aus dem Erlös von „Laufen und Gutes tun“ an das ambulante Palliativteam in Bethel. Mit dem Geld wird eine sehr intensive Musiktherapie für schwerstkranke Kinder ermöglicht.

Diesmal hatte die Besuchergruppe um den Veranstalterverein „Laufen und Gutes tun“ einen Scheck in Höhe von 11.880 Euro dabei. Damit kann das Team der ambulanten Palliativpflege mit den leitenden Arzt Stefan Schwalfenberg die sehr erfolgreiche Musiktherapie für schwerstkranke zu Hause lebende Kinder finanzieren.

Fünf Musiktherapeuten bieten diese Therapien vermittelt durch Bethel an. Manche Kinder seien so krank, dass man lediglich an der Veränderung des Herzschlages spüren könne, ob sie davon profitierten. Bei einigen Kindern könne ein leises Vorsingen Wunder bewirken, andere bevorzugten musikalische Klänge, das sei individuell und sehr unterschiedlich. Die Rückmeldungen seien auf jeden Fall alle positiv. Neben der Musiktherapie ist zudem noch eine Reittherapie neu in das Betreuungskonzept aufgenommen worden. Da die beiden Angebote ausschließlich durch Spenden finanziert werden kann, war die Freude im Kinderhospiz riesig, als die in diesem Jahr sehr große Gruppe das Geld vorbeibrachte. „Damit ist das kommende Jahr weitestgehend für die Musiktherapie gesichert“, bedankte sich der Kinderarzt beim Vereinsvorsitzenden Andreas Post und seinen Begleitern. Dazu gehörten die Gemeindereferentin Claudia Becker sowie die Gemeindeassistentin Jessica Plasswilm. Sie hatten einen weiteren Scheck über 500 Euro im Gepäck. Der Pastoralverbund verzichtet auf kleine Geschenke für die Mitarbeiter.

Schwalfenberg erklärte seinen Gästen, was hinter dem Projekt „Der Weg nach Hause“ steckt: Ein Team aus Sozialarbeitern, Pflegekräften, Ärzten, Ergotherapeuten und Seelsorgern ist in dem Bereich der häuslichen Versorgung schwerstkranker Kinder tätig. Die ambulante Palliativpflege ermöglicht Kindern und Jugendlichen, trotz ihrer schweren Erkrankung durch eine intensive Betreuung zu Hause zu leben und gepflegt werden zu können.

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