Zwei Schonungen im Waldgebiet Schiffheide werden neu bepflanzt
Aufforsten nach dem Aufräumen

Rheda-Wiedenbrück (WB). Nach dem Aufräumen in den städtischen Wäldern starten jetzt die Neuaufforstungen. In dieser Woche werden zwei Schonungen im Waldgebiet Schiffheide neu bepflanzt. Zwischen Kiefernweg und Autobahn wurden zwei Flächen in einer Größe von etwa 2,5 Hektar aufbereitet. Dort werden rund 2000 junge Stieleichen, 450 Kirschen und etwa 450 Winterlinden von einem Fachbetrieb gepflanzt.

Donnerstag, 06.02.2020, 09:30 Uhr
Förster Felix Rosinski vom Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe und der städtische Grünflächenverantwortliche Peter Rapp begutachten die Neuanpflanzungen in der „Schiffheide“.

Deshalb freuen sich Förster Felix Rosinski vom Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe, der auch für den Forstbetriebsbezirk Rheda-Wiedenbrück zuständig ist und der städtische Grünflächenverantwortliche Peter Rapp über das für Pflanzungen „gute“ Wetter. Bei der Feuchtigkeit haben die Pflanzen gute Chancen, den Wald wieder zu verdichten.

Stürme, Dürre und der Borkenkäfer haben den Wäldern zugesetzt

Die Stürme der letzten Zeit – zuletzt „Friederike“ – die Dürre der letzten beiden Sommer und in der Folge die explosionsartige Vermehrung des Fichten-Borkenkäfers, haben alle städtischen Wälder (rund 260 Hektar) stark geschädigt. Dementsprechend haben das Regionalforstamt und städtische Kräfte seit Monaten in allen Wäldern aufgeräumt und geschädigte Bäume entfernt. Wegen der großen Masse beschädigter Bäume sind diese Arbeiten noch nicht restlos abgeschlossen.

In dieser Woche wird auch wieder eine größere Anzahl Fichten im Stadtholz, die vom Borkenkäfer schwer geschädigt wurden, gefällt. Zeitgleich wird aber auch wieder aufgeforstet. Die ersten Flächen sind die am Kiefernweg, es folgen Aufforstungen im Stadtholz, in Lintel und auf den sanierten Deponien.

Setzlinge werden überall knapp

Allerdings können nicht alle abgeräumten Flächen aktiv aufgeforstet werden. In kleineren Waldinnenlagen setzen die Förster landesweit auf die eigene Verjüngungskraft des Waldes durch Samen der benachbarten Bäume. Denn wegen der großen Schäden der letzten Jahre werden überall die Setzlinge knapp. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück und das Forstamt setzen daher verstärkt auf den wohlüberlegten Einsatz klima- und schädlingsresistenter Sorten.

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