Rheda-Wiedenbrück
Wiedenbrücks Altstadt wird barrierefrei

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Die historische Wiedenbrücker Altstadt soll barrierefreier werden. Rund um das historische Rathaus am Markt ist die Anlage eines speziellen Wegs geplant, der insbesondere Rollstuhlfahrern oder gehbehinderten Menschen vorbehalten ist.

Samstag, 01.08.2020, 06:45 Uhr aktualisiert: 01.08.2020, 07:01 Uhr
Rheda-Wiedenbrück: Wiedenbrücks Altstadt wird barrierefrei

Die Innenstadt für die ältere Bevölkerung barrierefrei zu gestalten, das ist ein wichtiges Anliegen des Rheda-Wiedenbrücker Seniorenbeirats. Deshalb hat das Gremium den Antrag bei der Stadt Rheda-Wiedenbrück gestellt, dass einige markante Stellen geändert werden, damit Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen, aber auch Familien mit Kinderwagen die Passagen besser begehen können.

Initiative des Seniorenbeirats

Bürgermeister Theo Mettenborg traf sich mit Stadtplanerin Dr. Kerstin Dengler, Christoph Kraeft vom Tiefbauamt sowie mit Karl-Josef Büscher und Hermann Benkelberg vom Seniorenbeirat am historischen Rathaus Wiedenbrück, um die Anregung des Seniorenbeirats aufzugreifen.

Im Vorgriff auf das Innenstadtentwicklungskonzepts (Isek) soll eine Musterfläche mit barrierefreiem Pflaster gestaltet werden. Dabei liegt es laut Stadtverwaltung nahe, auf einen geschliffenen Naturstein, die sogenannte Grauwacke, zurückzugreifen. Sie harmonisiere nämlich mit dem Kopfsteinpflaster in der Altstadt.

Der Musterweg wird zunächst vom Hintereingang des historischen Rathauses in Wiedenbrück um das Gebäude herum bis zum Behindertenparkplatz führen. Die Maßnahme soll beginnen, sobald das Gerüst um das Rathaus, das gerade eine Fassadensanierung erfährt, abgebaut werden kann.

Vorgriff aufs Isek

Karl-Josef Büscher, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirats, freute sich, dass die Idee der Gremiumsmitglieder realisiert wird. Der barrierefreie Weg komme Senioren sowie Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen gleichermaßen zugute, sagte er.

Die Erarbeitung des Innenstadtentwicklungskonzepts Wiedenbrück soll unter Beteiligung der Öffentlichkeit bis Mitte 2021 erfolgen. Das Ergebnis des Prozesses wird ein Handlungs- und Maßnahmenprogramm für den Stadtteil Wiedenbrück, mit dem Ziel, die Innenstadt nachhaltig zu stabilisieren und aufzuwerten. Die Barrierefreiheit ist dabei ein wichtiges Thema.

Materialien der Zukunft

„Die Musterfläche gibt der Bürgerschaft und den Mitgliedern des Stadtrats die Möglichkeit, sich ein Bild von den Materialien zu machen, die in Zukunft zum Einsatz kommen können“, betonte Bürgermeister Mettenborg.

In Rheda ist man bereits einige Schritte weiter: Für den Ortsteil gibt es bereits ein Innenstadtentwicklungskonzept.

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