Rheda-Wiedenbrück
Alkoholisierter Vater verursacht Unfall

Rheda-Wiedenbrück (ei) - Gleich zwei Mal mussten am Wochenende Rettungskräfte zu Unfällen auf die Autobahn 2 ausrücken: Zunächst platzte am Wagen eines 40-Jährigen ein Reifen, sein Passat schleuderte in einen Graben. Tags darauf ging ein Seat nach einem Auffahrunfall in Flammen auf. 

Sonntag, 30.08.2020, 15:30 Uhr aktualisiert: 30.08.2020, 16:01 Uhr
Rheda-Wiedenbrück: Alkoholisierter Vater verursacht Unfall

Zu dem Unfall kam es nach Angaben des Polizeipräsidiums Bielefeld am Samstag gegen 22.30 Uhr, als der 59-jährige Fahrer des Altea aus Köln auf der rechten Spur aus bislang ungeklärter Ursache auf einen Anhänger auffuhr. Mit im Fahrzeug saßen seine beiden Söhne, 17 und 15 Jahre alt. Der Anhänger wurde von einem älteren Mercedes der E-Klasse gezogen. Am Lenkrad saß ein Mann (62) aus Hamm, sein Bruder auf dem Beifahrersitz. Der Anhänger löste sich durch die Wucht des Aufpralls vom Zugfahrzeug und blieb in der Ausfahrt Herzebrock-Clarholz liegen. 

Auto geht sofort in Flammen auf

Der Benz drehte sich um die eigene Achse und kam auf der mittleren Spur entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Der Seat blieb unmittelbar vor der Brücke Rentruper Straße liegen und ging sofort in Flammen auf. Drei nachfolgende Autos fuhren über herumliegende Fahrzeugteile. Alle Insassen konnten ihre Wagen umgehend verlassen, die des Seat wurden nach einer ersten, notärztlichen Untersuchung an der Unfallstelle in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Nach der ersten Notrufmeldung wurden die Löschzüge Oelde und Rheda alarmiert, ferner Rettungswagen aus Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh und Rietberg sowie Notarzteinsatzfahrzeuge aus der Doppelstadt und Oelde. Auch Polizeibeamte der Wache Rheda-Wiedenbrück eilten auf die A 2, um die Unfallstelle möglichst schnell abzusichern. 

Fahrer ist alkoholisiert

Der (alkoholisierte) Seat-Besitzer behauptete gegenüber der Polizei zunächst, dass sein 17-jähriger Sohn gefahren sei. Später stellte sich heraus, dass der 59-Jährige selbst am Steuer gesessen hatte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein ist sichergestellt worden. 

Zwei Spuren gesperrt

Die rechte und die mittlere Spur mussten während der Rettungs- und Bergungsarbeiten rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsstörungen kam es nicht. Ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Kreises Gütersloh machte sich vor Ort wegen möglicher Verunreinigungen des Seitenstreifens ein Bild des Geschehens. 

Reifen geplatzt

Nur wenige Kilometer weiter Richtung Westen war es bereits am Freitagabend um 18.46 Uhr zu einem Unfall gekommen, nachdem an dem VW Passat eines 40-Jährigen aus Hannover während der Fahrt ein Reifen geplatzt war. Die Limousine schleuderte nach rechts und blieb entgegengesetzt der Fahrtrichtung im Graben liegen. 

Eine Stunde gesperrt

Aufgrund erster Notrufmeldungen wurden ein Rettungswagen aus Rheda-Wiedenbrück, das Notarzteinsatzfahrzeug aus Oelde sowie der Löschzug St. Vit zur Absicherung der Unfallstelle alarmiert. Die rechte Spur musste für knapp eine Stunde gesperrt werden, zu einem längeren Stau kam es nicht.

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