Rheda-Wiedenbrück
Im Kreishaus kokelt Kaffeemaschine

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Zurzeit ist die Erreichbarkeit der Mitarbeiter im Kreishaus Wiedenbrück aufgrund eines Brandschadens stark eingeschränkt. E-Mailverkehr sowie Telefonanlage sind gestört, und auch die PC-Anwendungen stehen seit Donnerstagabend vorläufig nicht zur Verfügung. 

Donnerstag, 17.09.2020, 11:51 Uhr aktualisiert: 17.09.2020, 12:16 Uhr
Rheda-Wiedenbrück: Im Kreishaus kokelt Kaffeemaschine

Mitarbeiter alarmierten am Donnerstag um 22.08 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie im Gebäude Brandgeruch bemerkt hatten. Zunächst rückte nur ein Teil des Löschzugs Wiedenbrück aus. Als die Einsatzkräfte allerdings feststellten, dass sich im Gebäude flächendeckend Rauch ausgebreitet hatte, sie den Ort des Geschehens jedoch nicht auf Anhieb lokalisieren konnten, orderten sie Verstärkung herbei. Letztlich waren 50 Blauröcke unter Leitung von Jürgen Böckmann im Einsatz. 

Einzelne Trupps erkundeten unter Atemschutz den Altbau und machten den Auslöser schließlich in einer Cafeteria aus: Dort stand ein Kaffeevollautomat in Flammen. Das Feuer war anschließend schnell erstickt, so dass die Ehrenamtlichen das verkohlte Gerät nach draußen tragen und das Gebäude „umfangreich lüften konnten“, wie es heißt. Deutlich schneller hätten die Einsatzkräfte den fackelnden Rauchverursacher orten können, würde das Kreishaus in Wiedenbrück über eine automatische Brandmeldeanlage verfügen.

Infolge des Zwischenfalls ist die Nutzung der IT-Infrastruktur zunächst nur sehr eingeschränkt möglich. Im Kreishaus Wiedenbrück sind die Abteilungen Soziales (unter anderem Schwerbehindertenrecht, Pflege, Heimaufsicht), Umwelt und Tiefbau untergebracht. „Derzeit ist nicht absehbar, wann der Standort wieder komplett erreichbar ist“, schreibt Jan Focken, Pressesprecher des Kreises Gütersloh, in einer Mitteilung. Die Verwaltung bitte die Bürger um Verständnis. Man werde zeitnah darüber informieren, sobald die Probleme behoben sind.

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