51-jährige Bielefelderin stirbt nach Frontalzusammenstoß in Rietberg
Tödlicher Unfall auf glatter Straße

Rietberg-Varensell (WB). Eine 51-jährige Frau aus Bielefeld ist am Mittwochmorgen gegen 7.40 Uhr bei einem schweren Verkehrsunfall in Rietberg-Varensell ums Leben gekommen. Ein weiterer Unfallbeteiligter wurde schwer verletzt.

Mittwoch, 25.02.2015, 12:25 Uhr aktualisiert: 25.02.2015, 12:39 Uhr
51-jährige Bielefelderin stirbt nach Frontalzusammenstoß in Rietberg : Tödlicher Unfall auf glatter Straße
Durch den Zusammenstoß ist der Opel in den Straßengraben geschleudert worden. Für die Fahrerin kam jede Hilfe zu spät. Foto: Gabriele Grund

Die Frau war vermutlich aufgrund von Straßenglätte ins Schleudern gekommen. Dabei prallte sie frontal mit dem entgegenkommenden Passat eines 43-jährigen Mannes aus Rietberg zusammen. Ihr Opel überschlug sich, schleuderte in einen Straßengraben und blieb auf dem Dach liegen.

Feuerwehrleute konnten die Frau zwar aus dem Wrack befreien, doch waren ihre Verletzungen so schwer, dass Reanimationsversuche des Notarztes erfolglos blieben. Der Fahrer des Passats wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Bielefelder Krankenhaus geflogen.

Der Unfallbereich am Langen Schemm blieb bis zur Mittagszeit in beide Richtungen gesperrt. Der Sachschaden beträgt 11 000 Euro.

Kommentare

Bielefelder in Halle  schrieb: 25.02.2015 21:38
Ich wollte wirklich kein Prophet sein!
Leider ist es heute passiert, eine 56-jährige Frau musste sterben. Die Wetterverhältnisse waren fast die gleichen wie gestern bei den katastrophalen Verhältnissen in und um Herford.

Gestern schrieb ich auf der Website des Westfalen-Blatts das gleich Nachfolgende. Läßt Euch das alles kalt? Wo bleiben Eure Reaktionen?

Website des Westfalen-Blatts vom 24.02.2015:

" Was ist mit der Verkehrssicherungspflicht?

... das waren ja katastrophale Zustände heute Morgen im Kreis Herford! War der Winterdienst im Urlaub?

Jetzt wende niemand ein, es ist halt Winter und da kann es mal glatt sein. Ich frage mich, warum für zig Millionen Euros Räum- und Streufahrzeuge und Salz vorgehalten werden und trotzdem so ein Chaos wie heute im Kreis Herford ausbrechen muss. Das sind meines Erachtens Experimente an lebenden Menschen. Muss erst jemand sterben, bevor VORBEUGEND Salz auf die Fahrbahn gestreut wird? Die Wetterlage war jedem, der damit zu tun hat, seit Stunden bekannt!

Wenn ich vor unserem Haus keinen Schnee räume und die Glätte beseitige (ganztägig, obwohl berufstätig!) und sich die sprichwörtliche Oma ein Bein bricht, obwohl sie weiß, dass es Winter ist und es glatt sein könnte, darf ich zahlen, unter Umständen lebenslang.

Der Kreis Herford (oder die zuständigen öffentlichen Stellen) darf jedoch offensichtlich schlafen und solange warten, bis es kracht.

Also: Entweder den Wintermaschinenpark abschaffen und damit Steuern sparen, dann weiß jeder Bescheid, es wird nicht geräumt oder gestreut. Oder RECHTZEITIG ausrücken."

Dem kann ich jetzt nichts mehr hinzufügen!
1 Kommentare
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