Wie Kommunen in NRW von Gartenschauen profitieren
»Glücksfall für unsere Stadt«

Rietberg (WB/stl). Neue Straßen, gepflegte Grünanlagen, ein Schub für die heimische Wirtschaft – viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen Jahren von einer Landesgartenschau profitiert.

Samstag, 27.08.2016, 07:04 Uhr aktualisiert: 27.08.2016, 07:10 Uhr
Kamp-Lintfort ist 2020 Schauplatz einer Landesgartenschau. Das Kloster Kamp mit seinen barocken Gärten soll in das Gelände einbezogen werden. Foto:
Kamp-Lintfort ist 2020 Schauplatz einer Landesgartenschau. Das Kloster Kamp mit seinen barocken Gärten soll in das Gelände einbezogen werden.

In Rietberg ist gerade die Diskussion, wie es fast zehn Jahre nach dem Großereignis weitergehen soll, in vollem Gange – Anlass genug, vergangene und anstehende Gartenschauen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Rheinischen Post aus Düsseldorf ist das Beispiel Rietberg sogar einen größeren Artikel wert – kein Wunder, im Verbreitungsgebiet liegt Kamp-Lintfort. Die Stadt hat erst kürzlich den Zuschlag für die Gartenschau 2020 bekommen. Autor Tim Specks zitiert die Rietberger Stadtsprecherin Nina Tiemann: »Hätte es die Schau nicht gegeben, sähe die Stadt nicht so wunderschön aus wie heute.«

Für Rietberg war die Landesgartenschau ein Glücksfall. Die Stadt hat damit den wohl größten finanziellen Erfolg aller jemals beteiligten Kommunen verzeichnet. »Als bislang einzige Schau haben wir ein großes Plus gemacht«, sagt Nina Tiemann. 20,5 Millionen Euro hatte die Stadt 2008 in die Herrichtung des Schau-Geländes und die Infrastruktur gesteckt; 3,4 Millionen Euro Überschuss haben die Betreiber erwirtschaftet. Bis zuletzt zehrte die Stadt von den Gewinnrücklagen. Im kommenden Jahr werden sie allerdings aufgebraucht sein. Dann steigt der Zuschussbedarf kräftig.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht am Samstag, 27. August, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Rietberg.

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