Stadt Rietberg sucht weiterhin die Kooperation mit den Stadtwerken Soest
Thema Glasfaser: Verwaltung soll mit beiden Anbietern verhandeln

Rietberg (WB). Die Stadt Rietberg sucht weiterhin für den Ausbau eines Glasfasernetzes die Kooperation mit den Stadtwerken Soest. Dafür entschied sich am Donnerstagabend bei einer Enthaltung von Irmgard Bartels (CDU) der Rat nach teils emotional geführter Diskussion.

Freitag, 11.11.2016, 18:04 Uhr aktualisiert: 11.11.2016, 18:20 Uhr
Der Glasfaserausbau in Rietberg könnte bald in eine entscheidende Phase treten. Zwei Anbieter haben Interesse bekundet. Foto: dpa
Der Glasfaserausbau in Rietberg könnte bald in eine entscheidende Phase treten. Zwei Anbieter haben Interesse bekundet. Foto: dpa

Auch die Christdemokraten votierten, keine 24 Stunden nach einer anderslautenden eigenen Pressemitteilung, für die Fortsetzung von Verhandlungen mit der kommunalen Einrichtung in Soest, wünschten sich aber auch konkrete Zahlen zum neuen möglichen Partner, der Deutschen Glasfaser. Diese hatte sich in dieser Woche als potenzieller Anbieter ins Gespräch gebracht. Bürgermeister Andreas Sunder erklärte im Rat, er habe zunächst nur aus einer Pressemitteilung das Interesse des Unternehmens zur Kenntnis nehmen können. »Ich war darüber verwundert, normal stellen sich die Unternehmen erst einmal in den Rathäusern vor.« Erst am Mittwochabend habe er ein direktes Anschreiben erhalten.

Ihm sei vor allem an einer schnellen Lösung im Interesse der Bürger gelegen. Dafür seien die Stadtwerke Soest der passende Partner. Wenn die Räte beider Kommunen letztlich ihr Ja-Wort gäben, sähe er »Rietberg auf einem guten Weg, Glasfaser in einigen Gebieten bis ans Haus zu bringen«.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag, 12. November, im WESTFALEN-BLATT, Seite Rietberg.

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