Do., 29.03.2018

Reinhard Hermelingmeier als Vorsitzender in Rietberg verabschiedet Hegering hat ein neues Führungsteam

Sie leiten künftig die Geschicke des Hegeringes Rietberg (von links): Dr. Wolfgang Settertobulte, Edgar Erves, Willi Hemel und Ulrich Hemmersmeier.

Sie leiten künftig die Geschicke des Hegeringes Rietberg (von links): Dr. Wolfgang Settertobulte, Edgar Erves, Willi Hemel und Ulrich Hemmersmeier. Foto: Petra Blöß

Rietberg (pkb). Im Hegering der Emskommune hat der Vorstand gewechselt. Weil der bisherige Vorsitzende Reinhard Hermelingmeier das 70. Lebensjahr erreicht hat. Und damit kann er satzungsmäßig nicht länger im Amt bleiben.

Seine Weggefährten aus Reihen der heimischen Jägerschaft bereiteten Hermelingmeier im Rahmen der Generalversammlung einen würdigen Abschied. Die Jagdhornbläsergemeinschaft etwa begleitete die Dankesworte, die sowohl die offiziellen Vertreter der Dachverbände und der Stadt wie auch des Vereins äußerten.

Mit 360 Mitgliedern die größte Gemeinschaft dieser Art im Kreis

Unter dem Vorsitz Hermelingmeiers, der drei Jahrzehnte Vorstandsarbeit geleistet und viele neue Aktionen auf den Weg gebracht hat, wuchs der heimische Hegering auf über 360 Mitglieder und damit zur größten Gemeinschaft dieser Art im Kreis. Als Anerkennung für die Dienste ernannten ihn die zahlreichen Aktiven zum Ehrenhegeringleiter.

Neuer Vorsitzender wurde der 46-jährige Edgar Erves. Zum weiteren Vorstand gehören Ulrich Hemmersmeier (Stellvertreter und Schriftführer), Willi Hemel (Stellvertreter), Dirk Strothoff (Kassierer) sowie Theo Herbort, Rainer Honerlage, Norbert Kleinemaß, Dr. Wolfgang Settertobulte, Heinz-Jürgen Schulte, Roland Herbort, Hans Holub, Peter Tölle und Annette Kröger. Ortsteilsprecher sind Dirk Strothoff (Bokel), Bernhard Bröker (Druffel), Roland Herbort (Mastholte), Michael Breimhorst (Neuenkirchen), Hans Holub (Rietberg), Ulrich Hemmersmeier (Varensell) und Heinz Kraienhorst (Westerwiehe).

Naturschutz stärker in den Fokus rücken

Erves möchte die Führung des Hegeringes im Team ausführen. »Vieles wird natürlich in bewährter Weise weitergeführt. Das Forum Natur bleibt, die Beteiligung an den Ferienspielen, Aktionen zu Lernen und Natur.«

Wichtig sei aber auch, sich zusätzlich einzubringen in den Naturschutz. »Wir denken an die Nutzung von Wild- und Blühstreifenprogrammen in enger Kooperation mit den Landwirten. Bauern und Jäger müssen mehr miteinander sprechen und gut zusammenarbeiten«, sagt Erves, der dabei unter anderem an den Schutz von Jungwild beim Einsatz großer Erntemaschinen denkt.

Öffentlichkeitsarbeit soll verstärkt werden

Die optimalere Gestaltung von Naturlebensräumen liegt ihm am Herzen, es gelte, »die Lebensbedingungen für das Niederwild zu verbessern«. Und dazu gehörte »auch der Insektenschutz, dringend muss die Zahl der Insekten erhöht werden, um den Naturkreislauf nicht schon ganz weit unten an der Basis zu unterbrechen.«

Verstärken will das Quartett mit Erves, Settertobulte, Hemel und Hemmersmeier die Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört, dass schon Jungjäger mit der rollenden Waldschule zu Großveranstaltungen und in Schulen gehen und über ihr Hobby berichten.

Denkbar ist die Benennung von Ansprechpartnern zu bestimmten Themen, beispielsweise in der Beratung von Hausbesitzern, wenn Marder sich im Dach eingenistet haben.

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