Sa., 15.09.2018

Firma Kuper entwickelt besondere Verpackungsmaschine Bei dieser Erfindung können alle einpacken

Rietberg (WB). Ob Türen, Heizkörper oder Autoscheiben: Dieses Teil wickelt alles ein. Die Ingenieure der Firma Kuper haben eine Maschine erfunden, mit der sie das Verpacken weltweit revolutionieren wollen.

Der Rietberger Maschinenbauer bringt eine Folieneinschlagmaschine auf den Markt, die beim Verpacken massiv die Produktivität erhöhen soll. Sie läuft nämlich einfach durch.

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Was auch immer unsere Kunden in welchem Format und mit welchem Gewicht verpacken – mit der neuen Ergofoil nutzen sie einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.

Geschäftsführer Dr.-Ing. Jürgen Kürlemann

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Der Folienwechsel ist bei solchen Geräten normalerweise ein aufwändiger und für die Bediener durchaus gefährlicher Vorgang. Die von Kuper entwickelte »Ergofoil« macht ein Nachfüllen hingegen ohne Unterbrechung im laufenden Betrieb möglich. Heizkörper, Türen, Flachglas, Autoglasscheiben, Matratzen, Lattenroste oder Zylinderkopfdichtungen: »Was auch immer unsere Kunden in welchem Format und mit welchem Gewicht verpacken – mit der neuen Ergofoil nutzen sie einen erheblichen Wettbewerbsvorteil«, sagt Geschäftsführer Dr.-Ing. Jürgen Kürlemann.

Pausen kosten Geld

Bei einem Folienwechsel oder einer Wartung müssen große Verpackungsanlagen bisher stillstehen. Diese meist längeren Pausen kosten Geld. »Wir haben eine Folieneinschlagmaschine entwickelt, die 24 Stunden ununterbrochen eingesetzt werden kann. So etwas gab es bisher auf dem Markt nicht zu kaufen«, sagt Kürlemann.

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Wir haben die scharfen Messer jetzt so abgedeckt, dass die Mitarbeiter mit dieser Gefahrenquelle überhaupt nicht mehr in Berührung kommen.

Konstruktionsleiter Jens Schierenbeck

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Auch der Arbeitsschutz soll durch die Maschine verbessert werden. »Früher bargen die angetriebenen Messerschlitten eine Verletzungsgefahr für die Bediener. Wir haben die scharfen Messer jetzt so abgedeckt, dass die Mitarbeiter mit dieser Gefahrenquelle überhaupt nicht mehr in Berührung kommen«, erklärt Konstruktionsleiter Jens Schierenbeck. Zudem müssen die Bediener nicht mehr auf die Anlage klettern oder sogar hineinkriechen, um eine neue Folie einzufädeln. Selbst alle Wartungsarbeiten seien bei laufender Produktion möglich.

Folien werden wiederverwendet

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt bei eine Rolle. Kuper setzt bei seiner Verpackungslinie nach eigenen Angaben Folien ein, die zu 100 Prozent wiederverwendet werden.

Maschine kann getestet werden

Die neue Folieneinschlagmaschine kann bei Kuper in Rietberg vor Ort getestet werden. »Wir laden jeden Kunden ein, versuchsweise seine Produkte von unserer Ergofoil einpacken zu lassen – und zwar bevor er die Anlage kauft«, sagt Vertriebsleiter Jörn Kreinjobst.

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