Fr., 12.10.2018

»Illumina« kehrt in neuer Form zurück – mit Ungeheuer und Wasserorgel Nicht nur der See soll leuchten

Das historische Rathaus (hier eine Aufnahme von 2011) und andere markante Punkte der Altstadt sollen beleuchtet werden.

Das historische Rathaus (hier eine Aufnahme von 2011) und andere markante Punkte der Altstadt sollen beleuchtet werden.

Rietberg (WB). Die Nachtlichter kehren zurück – zumindest in einer abgewandelten Form. Zehn Jahre nach der ersten Lichtinstallation, die damals noch »Illumina« hieß, lautet das Oberthema nun »Seeleuchten«, mit dem Rietberg vom 13. bis 21. Oktober viele Besucher in die Stadt und in den Park locken möchte.

Der historische Stadtkern bietet mit seiner modernen LED-Beleuchtung ohnehin täglich eine beeindruckende Szenerie. Ein Großteil der Fachwerkhäuser in der Innenstadt ist schon jetzt jede Nacht Teil einer Großillumination. Mit dem »Seeleuchten« sollen acht weitere Punkte zwischen Rathaus und Skulpturenpark mit Installationen aus Ton-, Licht- und Videotechnik hinzukommen, um so ein Licht- und Klangband zwischen Altstadt und Gartenschaupark zu schaffen. Auch dabei werden das »Seeleuchten« und das Thema Wasser im Mittelpunkt stehen.

Rund um Ober- und Untersee im Gartenschaupark wird es weitere Lichtpunkte geben. Die Tretboote werden beleuchtet und der Aussichtsturm wandelt sich zum Leuchtturm. Am Sandstrand des Obersees wird es ein Hörspiel zu hören geben. Denn für die neue Veranstaltung haben sich das Gartenschaupark-Team und Barbara Schneider eine Geschichte rund um das »Seeungeheuer vom Rietsee« ausgedacht, die von den Profis von AMS Radio und Media Solutions in Bielefeld vertont worden ist.

Lichter leuchten von 19 bis 23 Uhr

Hauptattraktion ist sicher das Ungeheuer selbst, das jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit aus dem Untersee auftauchen wird. Sechs Meter lang und mehr als zwei Meter hoch – so etwas hat Rietberg noch nicht gesehen. Die schwere Stahlkonstruktion, die auf Zeichnungen von Kindern in der Kunstwerkstatt Karin Wolf beruht, wurde vorab in dem zwei Meter tiefen See versenkt und befestigt und soll zeitgesteuert immer wieder auftauchen. Kopf und Schwanz werden sich bewegen und von Licht- und Geräuscheffekten begleitet. Die Bewegungen funktionieren allein mit Druckluft, so dass gar nicht erst die Gefahr entsteht, den See mit Betriebsstoffen zu verschmutzen. Das Ungeheuer selbst wurde von Karin Wolf und 15 Kindern und Jugendlichen modelliert.

In der ersten Woche der Herbstferien, vom 13. bis 21. Oktober, werden jeden Abend von 19 bis etwa 23 Uhr die Lichter eingeschaltet. Den Auftakt macht am Samstagabend, 13. Oktober, die Wasserorgel der Freiwilligen Feuerwehr aus Harsewinkel. Im Untersee werden Wasserfontänen, die im Takt der Musik tanzen, von bunten Lichtern angestrahlt. Das Ende der Woche markiert das Herbstfest im Klimapark, auch als Drachenfest bekannt.

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