Sa., 02.02.2019

Verhandlung beginnt am 24. April Referent klagt gegen Kuper

André Kuper wird vorgeworfen, das Präsidialbüro für eine private Reise nach Liechtenstein in Anspruch genommen zu haben.

André Kuper wird vorgeworfen, das Präsidialbüro für eine private Reise nach Liechtenstein in Anspruch genommen zu haben. Foto: dpa

Düsseldorf (WB/mba). Dem persönlichen Referenten von NRW-Landtagspräsident André Kuper (CDU) ist wegen einer Strafanzeige gegen seinen Chef fristlos gekündigt worden. Wie das Arbeitsgericht Düsseldorf mitteilte, klagt der Angestellte dagegen.

Die Verhandlung ist am 24. April. Der Referent hatte Kuper im Oktober 2018 angezeigt. Er wirft Kuper vor, das Präsidialbüro für eine private Reise nach Liechtenstein in Anspruch genommen zu haben, an der Kuper als Vorsitzender des Gartenschauparks Rietberg teilgenommen hatte.

Die Staatsanwaltschaft leitete mangels Anfangsverdachts aber kein Ermittlungsverfahren ein. Hintergrund des Streits ist laut Gericht ein Personalgespräch. Dabei sind dem Referenten offenbar unzureichende Leistungen vorgehalten worden.

Kuper war zwischen 1997 und 2012 Bürgermeister von Rietberg (Kreis Gütersloh). Juni 2017 würde zum Präsidenten des Landtags gewählt.

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