Mi., 17.04.2019

Bürgerinitiative für Radweg am Graswinkel übergibt Unterschriften an Landrat Viel Lob, aber noch keine Zusage

Landrat Sven-Georg Adenauer nimmt die Unterschriftenliste der Bürgerinitiative entgegen. Die Anwohner Christin Brinkhaus, Carsten Praest, Oliver Brinkhaus, Mechthild Berkemeier, Heike und Ulli Isenberg, Agnes Freise sowie Elisa, Anni, Lena und Jette (von links) setzen sich für einen Radweg am Graswinkel ein. Gisbert Schnitker (Ortsvorsteher Mastholte) und Bernhard Altehülshorst (Vorsitzender des Verkehrs- und Straßenausschusses des Kreises Gütersloh) begleiten das Anliegen.

Landrat Sven-Georg Adenauer nimmt die Unterschriftenliste der Bürgerinitiative entgegen. Die Anwohner Christin Brinkhaus, Carsten Praest, Oliver Brinkhaus, Mechthild Berkemeier, Heike und Ulli Isenberg, Agnes Freise sowie Elisa, Anni, Lena und Jette (von links) setzen sich für einen Radweg am Graswinkel ein. Gisbert Schnitker (Ortsvorsteher Mastholte) und Bernhard Altehülshorst (Vorsitzender des Verkehrs- und Straßenausschusses des Kreises Gütersloh) begleiten das Anliegen.

Rietberg (WB/stl). Anwohner der Kreisstraße Graswinkel (K 1) wünschen sich bereits seit längerer Zeit eine Radwegverbindung zwischen den Rietberger Stadtteilen Bokel und Mastholte. Sie haben mehr als 1400 Unterschriften gesammelt und ihr Anliegen samt Liste jetzt Landrat Sven-Georg Adenauer vorgelegt.

Die Abteilung Tiefbau des Kreises Gütersloh entwickelt jährlich ein Kreisstraßenbauprogramm, bei dem Projekte entsprechend ihrer Priorisierung durch die Kommunen berücksichtigt werden. Die Stadt Rietberg hat die gewünschten Arbeiten am Graswinkel auf Platz zwei eingestuft. Ein entsprechender einstimmiger Beschluss dazu fiel im März in der Sitzung des Bau-, Planungs- und Verkehrsausschusses.

Zuvor hatte das Projekt lediglich auf Platz fünf von acht gelegen. Das wollten die Anlieger so nicht hinnehmen. Sie sammelten deshalb innerhalb von dreieinhalb Wochen 1425 Unterschriften und wandten sich an die Fraktionen im Rat. In der Folge unterstützten FWG, SPD und Bündnisgrüne diese Aktion mit einem eigenen Antrag und überstimmten am Ende sogar einen Beschlussvorschlag von Bürgermeister Andreas Sunder, der die Beibehaltung der Reihenfolge empfohlen hatte.

Platz zwei der Prioritätenliste

Die Nummer 1 der Liste, ein Radweg entlang der K 42, ist Teil des Kreisstraßenbauprogramms und befindet sich momentan in der Planungs- und Grunderwerbsphase. »Die Anwohner der K 1 sind sehr engagiert und können sich sicher sein, dass ihre Stimme gehört wird. Als Kreisverwaltung müssen wir jedoch allen Kommunen gerecht werden und die jeweiligen Gefährdungspotenziale und Verkehrssituationen im ganzen Kreisgebiet berücksichtigen«, erklärte Adenauer. Entsprechend darf die Graswinkel-Initiative langfristig auf Umsetzung hoffen, muss sich jedoch in Geduld üben. Bernhard Altehülshorst, Vorsitzender des Verkehrs- und Straßenausschusses des Kreises Gütersloh, versprach, das Anliegen im Blick zu behalten und konstruktiv zu begleiten, bis es auf der Tagesordnung steht.

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