Do., 12.09.2019

Zukunft des Klimaparks: Ausschuss verständigt sich auf Kompromiss Einigkeit nach harter Diskussion

Besichtigung des Klimaparks vor Beginn der Ausschusssitzung: Bürgermeister Andreas Sunder (vorne rechts) erläutert, welche Projektbeiträge nicht mehr richtig funktionieren oder inzwischen schon geschlossen wurden.

Besichtigung des Klimaparks vor Beginn der Ausschusssitzung: Bürgermeister Andreas Sunder (vorne rechts) erläutert, welche Projektbeiträge nicht mehr richtig funktionieren oder inzwischen schon geschlossen wurden. Foto: Stefan Lind

Rietberg (WB/stl). Hart in der Auseinandersetzung, einig in der Sache – so lässt sich die Sondersitzung des Umwelt- und Klimaausschusses zur Zukunft des Rietberger Klimaparks auf einen kurzen Nenner bringen.

Den Kommunalpolitikern gelang es sogar, sich nach einer mehr als zweistündigen kontroversen Debatte einstimmig auf einen Beschlussvorschlag zu verständigen, den Bürgermeister An­dreas Sunder vorgelegt hatte. Darin hatte er, auf die verschiedenen Anträge von CDU, SPD, FDP und Bündnisgrünen eingehend, das weitere Vorgehen in der Causa Klimapark aufgelistet. Einigkeit besteht in Politik und Verwaltung also jetzt darüber, dass es ein städtebauliches Rahmenkonzept für den gesamten Bereich geben wird. Das hatte Sunder bereits in Auftrag gegeben, es wird Grundlage weiterer Beratungen und Beschlüsse sein.

Das Konzept soll »beispielhaft aufgezählte Elemente berücksichtigen«, damit geht der Bürgermeister auf die Anträge aus den Fraktionen ein. Erwähnt sind folgende Punkte: »Erhaltung/Attraktivitätssteigerung von Bereichen des Klimaparks als verbindendes Grünelement zwischen den Parkteilen Mitte und Nord; Nachnutzung frei werdender Flächen als Flächen für trockenheitstolerantere Bäume und Sträucher; Prüfung energieautarker Wohnkonzepte als Nachfolgenutzung für bestehende regenerative Energiequellen.« Zudem sollen die Originaltexte der Anträge dem Protokoll der Ausschusssitzung beigefügt werden; darin sind weitere Anregungen zu finden.

Kritik gab es allerdings an der Öffentlichkeitsarbeit des Bürgermeisters. Sprecher unterschiedlicher Fraktionen monierten, Fachausschuss und Klimabeirat seien nicht frühzeitig informiert worden, auch von den Projektpartnern gab es entsprechende Rückmeldungen. Auch sei der Eindruck entstanden, Sunder habe im Alleingang gehandelt.

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