Fr., 11.10.2019

Pastoraler Raum: Rietberg und Neuenkirchen bleiben Kirche gibt drei Pfarrbüros auf

Im Rietberger Pfarrbüro (rotes Gebäude links neben der Kirche) soll sich die Gemeindearbeit künftig konzentrieren. Die Büros in Mastholte, Varensell und Westerwiehe werden zum 1. November geschlossen.

Im Rietberger Pfarrbüro (rotes Gebäude links neben der Kirche) soll sich die Gemeindearbeit künftig konzentrieren. Die Büros in Mastholte, Varensell und Westerwiehe werden zum 1. November geschlossen.

Von Stefan Lind

Rietberg (WB). Aus sieben katholischen Pfarrgemeinden ist in Rietberg längst ein Pastoraler Raum geworden. Das hatte bereits Auswirkungen auf die Zahl der Gottesdienste pro Woche, die merklich zurückgegangen ist. Jetzt sind die Pfarrbüros betroffen. Varensell, Mastholte und Westerwiehe werden in Kürze geschlossen.

»Wir müssen die Abläufe bündeln und die Wege verkürzen«, begründet Pfarrer Andreas Zander in den aktuellen Pfarrnachrichten diese Maßnahme. »Die Kirchenvorstände haben nach eingehenden Beratungen beschlossen, im Zentralbüro in Rietberg die Arbeitsabläufe zusammenzuführen und in Neuenkirchen ein Kontaktbüro offen zu halten.« Das Büro in Varensell ist wegen des Umbaus bereits geschlossen. Zum 1. November werden die Standorte in Mastholte und Westerwiehe folgen.

So weit wie möglich wolle man in Rietberg und Neuenkirchen verlässliche Öffnungszeiten anbieten, betont Zander. Für Rietberg bedeutet das vom kommenden Monat an: dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags und freitags von 14.30 bis 16.30 Uhr. In Neuenkirchen gelten folgende Zeiten: montags von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 14.30 bis 16.30 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Bei Krankheit oder Fortbildung seien Ausnahmen möglich.

»Es bleibt kein anderer Weg«

Zander weiter: »Bereits jetzt laufen die allermeisten Kontakte aus allen Ortsteilen über diese beiden Stellen. Messbestellungen nehmen beide Büros gerne für alle Kirchen persönlich, telefonisch und auch per E-Mail entgegen.« Der Betrag von 2,50 Euro pro Messe könne in einem Briefumschlag im Kollektenkorb, in der Sakristei oder im Briefkasten eines der beiden Büros abgegeben werden.

Das Für und Wider dieser Veränderung sei in den Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten ausführlich erwogen worden, betont Zander. »Zuletzt aber bleibt uns sinnvollerweise kein anderer Weg. Man wird noch deutlicher zur Kenntnis nehmen müssen, dass wir doch EIN Pastoraler Raum sind.« Es stimme ihn zuversichtlich, dass in Bokel schon Jahren die Kontakte reibungslos auch ohne Pfarrbüro vor Ort liefen. »Ich hoffe, dass wir diese neuen Wege gut miteinander weitergehen.«

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