Halli-Galli ohne Ende: 91 Gruppen ziehen beim Altweiberumzug durch die Innenstadt
Modenschau nach Rietberger Art

Rietberg (WB). „Scheiß auf Prinz – ich will den Frosch.“ Das sagt: natürlich eine Gruppe von Fröschen, die beim großen Altweiberumzug am Donnerstag durch die Rietberger Innenstadt zieht. Es ist ohnehin erstaunlich, was alles plötzlich zwei Beine

Donnerstag, 20.02.2020, 19:08 Uhr aktualisiert: 20.02.2020, 19:13 Uhr
Sie gehen nicht mit im Zug durch Rietberg, sie schauen zu – und sind bester Dinge auch dann, wenn der Fotograf nicht draufhält. Foto: Stefan Lind
Sie gehen nicht mit im Zug durch Rietberg, sie schauen zu – und sind bester Dinge auch dann, wenn der Fotograf nicht draufhält. Foto: Stefan Lind

Altweiberumzug Rietberg

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bekommen hat und lautstark „Ten Dondria Helau“ ruft: wandelnde Popcorn-Tüten sind ebenso darunter wie Flamingos, Ahoi-Brause-Packungen, Melonen oder gleich sieben Mozarts.

Wo wir schon bei Zahlen sind: 91 Gruppen hatten sich in diesem Jahr für den Umzug angemeldet; ob sie wirklich alle dabei sind, steht nicht genau fest, ist aber auch egal, denn Halli-Galli gibt es reichlich. Schon auf der Heinrich-Kuper-Straße, also beim Aufstellen, ist die Stimmung riesig, was sich natürlich beim anschließenden Zug durch den Ortskern nahtlos fortsetzt.

Schmährede darf nicht fehlen

Wer mehr über die Gruppen und ihre Kostüme erfahren will, der hat am Südtor Gelegenheit, den Moderatorinnen Heike Peters und Monika Gräber-Thieme zuzuhören, direkt am Rathaus übernahmen diese Aufgabe Andrea Knigge-Tölle und Martina Melies.

Natürlich gibt es auch eine Schmährede der Altweiber, bevor Bürgermeister Andreas Sunder vor der geballten Frauenpower (zumindest bis Aschermittwoch) kapituliert. Präsidentin Birgit Boldt findet deutliche Worte: „Hier regiert der Ausverkauf, besonders im Rathausstraßen-Verlauf. Die Eigentümer und Investoren haben wohl die Geduld verloren.“ Und weiter: „Ja, wo wird noch investiert, was uns Bürger interessiert?“ Immer mehr Discounter vor den Toren der Stadt, das könne nicht die Lösung sein. Sunder setzt in seiner Antwort dann aber ganz andere Akzente: „Eine Modenschau nach Rietberger Art, da kommen auch Männer so richtig in Fahrt.“

Zwischen all den bunten, farbenfrohen und aufwändigen Kostümen ist auch noch etwas Platz für Politik. Damit kommt die Gruppe „Fasching for Future“ um die Ecke, stilvoll gekleidet in Gelbe Säcke. Ihr Motto: „Wir gingen gerne unverpackt, doch dann wär’n wir ja völlig nackt. Drum kleidet Plastikmüll uns nun, wir woll’n was für die Umwelt tun. Gar nicht dumm und voll auf Zack, ist das Kostüm vom Gelben Sack.“

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