Rietberg
Altweiber feiern wilde Abrissparty

Rietberg-Neuenkirchen (bv) - Die Überraschung war perfekt: Nicht in der Hamburger Kneipe „Schellfischposten“, sondern im Neuenkirchener Kolpinghaus ist am Samstagabend die 111. Sendung des bekannten Fernsehformats „Inas Nacht“ über die Bühne gegangen.

Montag, 10.02.2020, 13:27 Uhr
Rietberg: Altweiber feiern wilde Abrissparty

Der Anlass war kein geringer, schließlich feierten die Altweiber ihre letzte Sitzung in dem altehrwürdigen Gesellenhaus – was das bunte Treiben zur turbulenten Abrissparty geraten ließ.

Prinzessin Marlies II. Wolke schwärmt von ihrem Gatten Willi

Als besonderen Gast begrüßte „Ina Müller“ (Maria Fischer) die scheidende Prinzessin Marlies II. Wolke, die im lockeren Thekenplausch nicht etwa von ihrem Prinzen Dirk I. Henrichs, sondern von ihrem Gatten Willi schwärmte, „der mir jeden Wunsch erfüllt“. Im Rückblick auf ihr Regentschaftsjahr gestand die Obernärrin indes: „Zwölf Monate Party, das hat mich erfrischt. Wir haben hier richtig aufgemischt. Eure Marlies hat fertig – eine glückliche Frau. Und darauf ein dreifach Neuenkirchen Helau!“

Als „Ina“ und ihre Shantys, die in der Sendung natürlich nicht fehlen durften, Prinzessin Marlies den nahenden Abschied mit einer gemeinsamen Bootsfahrt auf dem Möhnesee versüßten, betrat ein stattlicher Kapitän die Bühne: Willi Wolke. Als der sich seine verdatterte Frau schnappte und mit ihr spontan ein flottes Tänzchen aufs Parkett legte, kannte der Jubel im Saal keine Grenzen.

Auch „Heide Witzka“ (Birgit Hesse) gab sich die Ehre. Im vergangenen Jahr noch als Pflegerin im „Haus Sonnenuntergang“ tätig gewesen, hat sie ihr Leben seither völlig umgekrempelt und ist jetzt als „Schickse auf Männersuche“. Weil die Wiesen in Neuenkirchen alle abgegrast sind, hat sie sich bei einer Partnerbörse angemeldet.

Männerwelt lässt „Heide Witzka“ frustriert zurück

„Was da aber angeboten wird, eignet sich allerhöchstens zum Schrottwichteln“, stellte „Heide“ frustriert fest und kehrte mit der Erkenntnis, „warum den Richtigen suchen, wenn man mit dem Falschen eine Menge Spaß haben kann?“, zu ihrer „männlichen Memme zu Hause“ zurück. Einen furiosen Einstand ins närrische Bühnenprogramm feierten Katharina Freise – die Tochter von Maria Fischer –, Anne Eggenwirth und Sarah Latus mit dem Männerschnupfen-Song, der dem Original in Sachen Stimmgewalt sowie Performance in nichts nachstand.

Für Turbulenzen zeichnete auch das Treffen der Selbsthilfegruppe für Phobien verantwortlich. Jede der Teilnehmerinnen hatte ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen: Die eine fürchtet sich vor dem Wörtchen „Aaah!“, eine andere hat Angst vor Entschuldigungen, die nächste lässt Wiederholungen panisch werden, während die Vierte in der Runde allergisch auf peinliche Pausen reagiert und die Fünfte sich bei Phobien anderer Leute selber schlagen muss. Die Komplikationen auf der Neuenkirchener Kolpingbühne waren vorprogrammiert.

Tanzgruppen präsentieren sich in Bestform

Auch „Lilly“ (Lena Gottschlich) und ihre Ukulele mischten in der letzten wilden Weibersause im alten Gemäuer munter mit. Ebenfalls in Bestform präsentierten sich die Tanzformationen „Blue Angels“, „Beat Babes“, „Eyecatcher“, „Fire Gardians“, die Prinzengarde mit Tanzmariechen Kim Lodenkemper sowie die Mädels der neuen Gruppe „Dancesation“.

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