Mi., 18.03.2020

Rietberg Energieberatung nun in der Stadtmitte

Rietberg (bv) - Nach elf Jahren im Sonnenhaus am Gallenweg 33 ist die Energieberatungsstelle der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen jetzt in die Stadtmitte, an die Bahnhofstraße 14, umgezogen. Die Stadtwerke Rietberg-Langenberg, die die Räumlichkeiten zuletzt als Kundenzentrum genutzt haben, sind in das frei gewordene Büro eines Finanzdienstleisters gleich nebenan gewechselt.

 „Zum einen stellt sich die Frage, wie es mit dem Klimapark weitergeht, zum anderen bietet die neue zentrale Adresse den großen Vorteil, dass wir hier viel besser erreichbar sind“, erläuterte Energieberater Helge Pfingst. Mal eben einen Besuch mit anderen Erledigungen in der Stadt zu verbinden, das habe sich im etwas abgelegenen Klimapark eher nicht angeboten. „Die Leute gehen auf dem Weg zum Einkaufen oder zur Post direkt vor unserer Tür her und können bei Bedarf spontan hereinkommen oder sich im Schaufenster über aktuelle Aktionen informieren“, blickte Pfingst noch vor der Ausweitung der Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus’ und damit einhergehenden vorübergehenden Schließung zurück.

Er freute sich über die bis dahin bereits gestiegene Kundenfrequenz seit dem Umzug Ende Januar. Im Sonnenhaus habe die Nachfrage im Schnitt bei nur etwa einem Besucher pro Woche gelegen. Sein Dank galt der Stadt, „denn am Anfang war nicht ganz klar, ob wir aus den Verträgen heraus kommen“. Pfingst wies darauf hin, dass auch die angebotenen Fachvorträge künftig nicht mehr im Klimapark, sondern direkt im Zentrum, im Sparkassengiebel oder in einem der Seminarräume der Verwaltung stattfinden werden. Auch Klimaschutzmanagerin Svenja Schröder begrüßte den Umzug der Beratungsstelle in fußläufige Nähe: „Wir müssen jetzt nicht mehr so viel hin- und herfahren, sondern können uns mal eben fußläufig treffen, wenn wir gemeinsame Aktionen planen“.

Schröder bereitet die Vertragsverlängerung für die Energieberatungsstelle in Rietberg vor. Der aktuelle Vertrag läuft Ende 2020 aus. „Die Verlängerung, die demnächst in den politischen Ausschüssen diskutiert werden soll, ist abhängig von den Fördermitteln, die die Verbraucherzentrale vom Land bekommt“, erklärte Schröder. Einen neuen Mieter für das Sonnenhaus gibt es indes nicht. „Das Gebäude kann vorerst als Informationsstätte dienen oder für Veranstaltungen rund um den Gartenschaupark genutzt werden“, sagte Bürgermeister Andreas Sunder mit Verweis auf die ungewisse künftige Nutzung des Klimaparks. „Insgesamt müssen wir über die Zukunft des Areals noch sprechen“. Aufgrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie bleibt die Beratungsstelle gegenwärtig bis auf Weiteres geschlossen. Telefonisch kann jedoch Kontakt aufgenommen werden unter Tel. 05244/905919.

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