Rietberg
Emsbrücken fit für die nächsten 25 Jahre

Rietberg-Bokel (gl) - Schneller als geplant konnten die Brückensanierungen auf der Straße „Zur Flammenmühle“ in Bokel abgeschlossen werden. Noch vor Ostern hat der Kreis Gütersloh als Baulastträger die Strecke wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.

Montag, 13.04.2020, 14:16 Uhr aktualisiert: 13.04.2020, 14:31 Uhr
Rietberg: Emsbrücken fit für die nächsten 25 Jahre

Erst vor knapp drei Wochen war die Maßnahme im Bereich der Ems gestartet. „Wir haben mit einer Bauzeit von vier Wochen kalkuliert, die nun deutlich unterschritten werden konnte“, zeigt sich Henrik Egeler, Leiter der Abteilung Tiefbau beim Kreis Gütersloh, zufrieden.

Sanierung in Rekordzeit

Die Maßnahme diente dem Erhalt der Bauwerke. „Das schnelle Ergebnis lässt sich im Wesentlichen auf die guten Rahmenbedingungen zurückführen“, sagt Egeler. „Das Wetter war optimal und aufgrund der aktuellen Situation gab es verhältnismäßig wenig Verkehr auf der Strecke.“

Martin Pollmeier, Brückenbauingenieur der Abteilung Tiefbau beim Kreis, lobt außerdem die ausführende Baufirma Peter Willms aus Ennigerloh. „Es hat alles gepasst, die Arbeiter waren hochmotiviert.“ Auch die Planung und die Bauvorbereitung durch die Fachleute des Kreises seien reibungslos vonstatten gegangen.

Geländer und Kappen erneuert

Die beiden jeweils 40 Meter langen Brückenbauwerke über die Ems sind nach Angaben des Kreises nun fit für die nächsten 25 Jahre. Eines der Bauwerke führt den Autoverkehr, das andere die Radfahrer und Fußgänger bei der Flammenmühle in Bokel über den Fluss.

Die Geländer beider Brücken wurden ausgetauscht. Zudem wurden die Kappen der Straßenbrücke sowie der Überbau der Radwegbrücke saniert und neu beschichtet. Auch der Übergang der Straße zur Brücke wurde erneuert.

„Bei solchen Bauwerken ist es wichtig, notwendige Sanierungen zeitnah durchzuführen und nicht aufzuschieben“, erklärt Pollmeier. Deshalb würden die 135 Brücken, die der Kreis Gütersloh unterhält, regelmäßig untersucht. Dadurch werde geklärt, wo investiert werden muss, damit die Substanz der Überführungen langfristig erhalten bleibe.

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