Rietberg
Corona-Testanbieter ist wieder flüssig

Rietberg (kvs) - Covimedical, bundesweit führender Betreiber von Corona-Testzentren wie dem hinter dem Rietberger E-Center, hat eigenen Angaben zufolge seine Zwischenfinanzierung gesichert. Damit kann er auch weiterhin die für Bürger kostenfreien Tests anbieten.

Mittwoch, 05.05.2021, 06:00 Uhr aktualisiert: 05.05.2021, 06:16 Uhr
Inzwischen wieder am Start: das Corona-Testzentren im Rietberger E-Center. Aufgrund ausstehender Forderungen war dem Betreiber kurzzeitig finanziell die Puste ausgegangen.
Inzwischen wieder am Start: das Corona-Testzentren im Rietberger E-Center. Aufgrund ausstehender Forderungen war dem Betreiber kurzzeitig finanziell die Puste ausgegangen.

Unlängst war die Vergabe von Terminen zwischenzeitlich gestoppt worden, weil das Unternehmen einen zuletzt hohen siebenstelligen Betrag vorgestreckt hatte, die Erstattung durch die Kassenärztliche Vereinigung beziehungsweise die Bundesregierung jedoch ausblieb und ihm daraufhin die Mittel ausgingen.

Zwischenfinanzierung gefunden

Maßgeblich dazu beigetragen, dass die Testzentren wieder laufen, haben einer Pressemitteilung zufolge private Geldgeber sowie die Factoringfirma Billie. An diese sind noch nicht beglichene Forderungen offenbar verkauft worden. Der Betrieb eines Testzentrums ist kostspielig: Miete, Personalkosten und Material – da kommt einiges zusammen. Inzwischen scheinen sich die Wogen geglättet zu haben und befindet sich Covimedical auf Wachstumskurs.

80 Standorte bundesweit

Aktuell an etwa 80 Standorten, vertreten, erwartet das Unternehmen, seine Präsenz bis Ende des Monats auf rund 100 Testzentren auszubauen. Außer Anfragen von Kommunen erreichten ihn inzwischen vermehrt Anfragen von Firmen, sagt Christoph Neumeier, Gründer und Geschäftsführer.

„Die Corona-Testzentren bilden einen Eckpfeiler der Öffnungsstrategie. Sie kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn finanzielle Mittel für Einkauf sowie Lohnzahlungen schnell und unbürokratisch bereitgestellt werden. Das erfordert die digitale Vernetzung zahlreicher Datenbanken sowie den Einsatz von künstlicher Intelligenz, um Betrugsrisiken zielgerichtet zu vermeiden“, wird Billie-Chef Dr. Christian Grobe zitiert, der Covimedical aus der Klemme half.

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