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Mo., 03.08.2015

Am Polizeistandort sollen etwa 1000 Menschen untergebracht werden NRW richtet große Zeltunterkunft für Flüchtlinge in Stukenbrock ein

Zelte in der Erstaufnahmeeinrichtung Chemnitz. Symbolfoto: dpa

Zelte in der Erstaufnahmeeinrichtung Chemnitz. Symbolfoto: dpa Foto: dpa

Düsseldorf (epd/dpa). Angesichts der weiter steigenden Flüchtlingszahlen richtet das Land Nordrhein-Westfalen an zwei Polizeistandorten große Zelthallen ein.

Die Unterbringungseinrichtungen würden in Selm-Bork im Kreis Unna und in Schloß Holte-Stuckenbrock im Kreis Gütersloh geschaffen, sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Montag in Düsseldorf.

Etwa 1.000 Flüchtlinge sollen dort jeweils untergebracht werden. Weitere Standorte sollen nach Angaben des Ministers folgen.

Dabei setze das Land, »wo es sich anbietet«, auf Hallen oder winterfeste »Zelthallen«, die beheizt und klimatisiert seien sowie einen festen Boden hätten.

Ziel sei es, die derzeit mit Flüchtlingen belegten Schulturnhallen zu entlasten, sagte Jäger. In der kommenden Woche beginnt in NRW wieder der Schulunterricht.

Nach Angaben des Ministers hat Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr bereits rund 90.000 Flüchtlinge aufgenommen, allein in der vergangenen Woche seien über 5.000 Menschen angekommen. In den Unterkünften des Landes seien derzeit etwa 24.000 Flüchtlinge untergebracht.

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