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Mo., 09.05.2016

Schützenfrühstück der Achatius-Schützen – Ehrung verdienter Mitglieder Vorbilder für die Jugend

Das Schützenfrühstück der St.-Achatius-Schützenbruderschaft am Montag steht ganz im Zeichen der Ehrungen: (vorn von links) die Geehrten Ludwig Brinkmann, Karl Heinz Wulf, Rolf Schniedermann, König Frank Hachmann, Meinolf Fleitmann, stellvertretender Bezirksbundesmeister Paderborn Land, und (hinten von links) Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer, Zeremonienmeister Sven Teßmann, Wolfgang Fockel, Vikar Christian Albert, Daniel Heising und Oberst Karl-Heinz Deppe.

Das Schützenfrühstück der St.-Achatius-Schützenbruderschaft am Montag steht ganz im Zeichen der Ehrungen: (vorn von links) die Geehrten Ludwig Brinkmann, Karl Heinz Wulf, Rolf Schniedermann, König Frank Hachmann, Meinolf Fleitmann, stellvertretender Bezirksbundesmeister Paderborn Land, und (hinten von links) Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer, Zeremonienmeister Sven Teßmann, Wolfgang Fockel, Vikar Christian Albert, Daniel Heising und Oberst Karl-Heinz Deppe. Foto: Bernd Steinbacher

Von Bernd Steinbacher

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die St.-Achatius-Schützen haben in den kommenden Monaten viel vor. Die Erweiterung des Schützenhauses wird viel Kraft und Geld binden. Das wurde gestern beim Schützenfrühstück der Bruderschaft deutlich.

Der dritte Schützenfesttag wird auch immer dazu genutzt, verdiente Schützen für ihren Einsatz für die Gemeinschaft zu ehren und langjährige Mitglieder zu würdigen.

Da der Brudermeister Frank Hachmann in diesem Schützenjahr König ist, übernahm Oberst Karl-Heinz Deppe die Begrüßung. »Sonst wäre es nicht so schön, wenn er sich selbst begrüßen müsste«.

Dann übernahm es Frank Hachmann selbst, die zahlreichen Ehrengäste des öffentlichen Lebens und des Schützenwesens zu begrüßen. Ausdrücklich erwähnte er lobend die eigenen Jungschützen, die am Samstag mit 65 Mitgliedern vertreten waren. »Das ist eine starke Abteilung. Es freut mich, wie stark wir zusammenhalten«, sagt Hachmann.

Gemeinschaft stärken

Bürgermeister Hubert Eichlandwehr betont, dass es ganz wichtig sei, dass die Schützen Verantwortung übernehmen. »Die Bruderschaft ist wichtig für junge Menschen, um Werte und Glauben zu vermitteln«, sagt der Bürgermeister. Verantwortung zu übernehmen, sei nicht mehr selbstverständlich. Er könne es nicht verstehen, dass die Partei im Rat, die »die Farbe Ihrer Jacken hat« mit der Begründung, dass geschossen werde, den Schützen keine Unterstützung der Stadt geben wolle. »Sie haben nicht verstanden, worum es geht. Es geht um die Gemeinschaft. Ich freue mich auf die Erweiterung des Schützenhauses. Sie dient dazu, die Gemeinschaft zu stärken.«

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Der Wahlkampf fängt schon ein bisschen an.

Landrat Sven-Georg Adenauer

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CDU-Landtagsabgeordneter André Kuper kritisiert ebenfalls die grüne Farbe in der Landesregierung. Wenn der vom Minister geplante Freizeitlärmerlass so gekommen wäre, hätte es keine Schützenfeste mehr geben können. »Die Schützen haben Widerstand geleistet, der neue Erlass bedeutet jetzt, dass die Schützen feiern können.« Landrat-Sven Georg Adenauer stellt fest: »Der Wahlkampf fängt schon ein bisschen an.« In der Landesregierung gebe es Leute, »die wollen das, was dieses Miteinander ausmacht, plattmachen, da es nicht in ihr Weltbild passt«. Der Landrat weiter: »Wir dürfen uns die Tradition, die über Jahrhunderte gewachsen ist, nicht kaputt machen lassen.« Die Schützen würden zum Schützenfest nicht nur Bier trinken, wie manche meinen, sondern das ganze Jahr über für die Gemeinschaft arbeiten.

Spendengruppe aktiv

Damit das Schützenhaus erweitert und renoviert werden kann, ist die Spendengruppe um Wilfried Schmelter aktiv. Sie besteht seit fünf Jahren. Gestern hoffte er, dass durch den Losverkauf mehr als 3000 Euro zusammen kommen. Am Nachmittag hatte das Team schon 2700 Euro eingenommen. »Wir hoffen weiter auf Spenden, wir sind bereits auf einem guten Weg für unser Bauvorhaben.«

Der Bauantrag ist gestellt, Kosten von 310 000 Euro sind veranschlagt. Die Schützen wollen viel in Eigenleistung erledigen, so haben sich gestern bereits viele Freiwillige in Listen eingetragen, damit die Arbeit organisiert werden kann.

Noch stehen Brandschutzgutachten und die Statik aus, doch für Juni dieses Jahres ist der Baubeginn geplant. Die Fertigstellung soll gegen Ende 2017 erfolgen. Eingeschlossen in die Erweiterung ist ein Schießstand, denn im ehemaligen Vereinslokal Forellkrug kann nicht mehr geschossen werden. Die Schützen weichen seit Mitte 2013 nach Hövelhof zur St.-Hubertus-Schützenbruderschaft aus.

Das erweiterte Schützenhaus soll allen Abteilungen der Bruderschaft Platz bieten und auch größere Veranstaltungen wie den Winterball und Mitgliederversammlungen ermöglichen.

Die Geehrten

Das Silberne Verdienstkreuz erhielten Wolfgang Fockel und Daniel Heising, Rolf Schniedermann freute sich über das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz und Karl Heinz Wulf und Ludwig Brinkmann über das Schulterband zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz.

Seit 25 Jahren in der Bruderschaft sind Michael Gees, Jürgen Engels, Michael Klemme und Ingo Wulf.

Die Jungschützen ehrten Ralf Hachmann mit dem Diözesanverdienstorden in Bronze für sein großes Engagement bei den Jungschützen seit 1995. 2011 wechselte Hachmann in den Vorstand der Altschützen. Das Diamanten Schliffabzeichen Kreuz-Pfeil in Bronze wurde Laurenz Jürgens verliehen. Er engagiert sich seit 2014 bei den Jungschützen.

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