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Mo., 05.12.2016

Traditionelle Nikolaus-Feier in Stukenbrock-Senne Ein fröhliches Fest für alle

Zur Begrüßung des Nikolaus am späten Nachmittag versammelten sich die Besucher in der Kirche. Natürlich hatte der auch jede Menge Süßigkeiten dabei. Helen trug dem Nikolaus das Lied »Rudolph« auf ihrer Querflöte vor.

Zur Begrüßung des Nikolaus am späten Nachmittag versammelten sich die Besucher in der Kirche. Natürlich hatte der auch jede Menge Süßigkeiten dabei. Helen trug dem Nikolaus das Lied »Rudolph« auf ihrer Querflöte vor. Foto: Renate Ibeler

Von Renate Ibeler

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die traditionelle Nikolausfeier rund um die St.-Achatius-Kirche ist ein Fest für alle Bewohner in Stukenbrock-Senne. Daran beteiligen sich alle Vereine und Gruppierungen.

Dazu gehören die katholischen Frauen, der Polizeisportverein, die Dorfgemeinschaft, der Musikkreis und die St.-Achatius-Schützenbruderschaft Stukenbrock-Senne. Neu und in diesem Jahr erstmals war die Bücherei der Kirchengemeinde mit von der Partie. Mit großem Erfolg. Das Interesse der Besucher war groß. Sie deckten sich mit viel Lesestoff ein. Das kalte Winterwetter am Sonntagnachmittag lockte zahlreiche Besucher in das warme Pfarrheim. Im Café hatten die Frauen der katholischen Frauengemeinschaft reichlich zu tun. Sie servierten Kaffee und frisch gebackene Waffeln mit heißen Kirschen und Schlagsahne.

Miteinander ins Gespräch kommen

»Das ist unsere Spezialität, die besonders gut bei den Besuchern ankommt«, sagte Gabi Teßmann von der Kfd. Die Frauen hatten den Pfarrsaal adventlich geschmückt. Auf den Tischen flackerten brennende Kerzen und an den Wänden strahlten Lichterketten. In dieser gemütlichen Atmosphäre ließen es sich die Gäste so richtig gut gehen. »Ziel der Nikolausfeier ist es, dass die Bewohner in Stukenbrock-Senne miteinander ins Gespräch kommen«, stellte Hermann-Josef Brummelte von der Dorfgemeinschaft heraus. Und das war den Organisatoren gelungen. Nicht nur an den Tischen im Café kamen die Menschen miteinander ins Gespräch. Auch im Zelt vor der Eingangstür des Pfarrheims standen die Besucher mit ihren Getränken an Stehtischen und tauschten Neuigkeiten aus. Bei den eisigen Temperaturen schmeckte der Glühwein natürlich am besten. Auch die heiße Bratwurst fand reißenden Absatz.

Zwischendurch traten die Fahnenschwenker der St.-Achatius-Schützenbruderschaft auf der großen Wiese auf und demonstrierten ihr Können. Zur Begrüßung des Nikolaus am späten Nachmittag versammelten sich die Besucher in der Kirche. Der Musikkreis brachte zur Begrüßung die Lieder »Lasst uns froh und munter sein« oder »Sei gegrüßt, lieber Nikolaus« zu Gehör. Natürlich hatte der auch jede Menge Süßigkeiten dabei. Sein Gehilfe Knecht Ruprecht zog einen Bollerwagen mit süßen Tüten hinter sich her. Der heilige Mann hatte auch besinnliche Worte mitgebracht. Einige Kinder trugen Gedichte vor, sangen Lieder oder spielten auf der Querflöte. So zum Beispiel die Schülerin Helen, die mit dem Lied »Rudolph« begeisterte.

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