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Mi., 08.03.2017

Franka Fockel und Lena Greinert siegreich bei »Jugend debattiert« Zweimal auf dem Treppchen

Siegerehrung beim Verbund Detmold 2 in der Altersklasse Sekundarstufe I: Franka Fockel (links, Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock) und Sumeja Mrkulic (rechts, Ceciliengymnasium Bielefeld) vertreten die Region zur Freude von Dezernent Rolf-Victor Siedenhans von der Bezirksregierung beim Landesentscheid von »Jugend debattiert« am 24. März in Oberhausen. Lena Greinert (3. von links, Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock) und Veronika Damm (2. von links, Gymnasium am Markt) belegten gute dritte und vierte Plätze.

Siegerehrung beim Verbund Detmold 2 in der Altersklasse Sekundarstufe I: Franka Fockel (links, Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock) und Sumeja Mrkulic (rechts, Ceciliengymnasium Bielefeld) vertreten die Region zur Freude von Dezernent Rolf-Victor Siedenhans von der Bezirksregierung beim Landesentscheid von »Jugend debattiert« am 24. März in Oberhausen. Lena Greinert (3. von links, Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock) und Veronika Damm (2. von links, Gymnasium am Markt) belegten gute dritte und vierte Plätze. Foto: WB

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Gleich zwei Schülerinnen aus Schloß Holte Stukenbrock standen am Dienstag in Detmold auf dem Siegertreppchen.

Franka Fockel und Lena Greinert vom Gymnasium haben beim Regionalentscheid »Jugend debattiert« in ihrer Altersklasse den ersten und den dritten Platz belegt. Franka Fockel sicherte sich damit auch eine Fahrkarte nach Oberhausen, wo am 24. März der Landesentscheid stattfindet. Gemeinsam mit 33 Jungen und 49 Mädchen waren die beiden am Montag und Dienstag zum Redner-Wettstreit angetreten.

Über aktuelle Themen diskutiert

Die Schülerinnen und Schüler traten in zwei Altersklassen – Klassen 8 bis 10 und Jahrgangsstufen 10 bis 13 – sowie aufgeteilt nach den beiden Wettbewerbsregionalverbünden Detmold I und Detmold II gegeneinander an. Dabei diskutierten sie über aktuelle Themen wie »Sollen die Bußgelder für Verschmutzungen des öffentlichen Raums angehoben werden?« und »Sollen im Deutschunterricht regelmäßig längere Gedichte auswendig gelernt werden?« oder »Soll in Innenstädten das Betteln verboten werden?« und »Sollen die Zeiten, zu denen öffentliche Schwimmbäder ausschließlich Frauen offen stehen, ausgeweitet werden?«.

Um die 80 erfahrenen Juroren zu überzeugen, galt es, Stellung zu beziehen, Gründe für die eigene Position zu nennen und Kritik vorzutragen. Zu den Juroren zählten überwiegend Lehrer, aber auch ehemalige Teilnehmer von Schul- und Regionalwettbewerben. Jeweils drei Juroren begleiteten eine Debatte und urteilten über Überzeugungskraft, Sachkenntnis, Ausdruck und Gesprächsfähigkeit sowie das Einhalten der Redezeit. Nach absolvierten Hin- und Rückrunden standen schließlich je vier Teilnehmer ihrer Altersklasse in den Finaldebatten.

Erst- und Zweitplatzierte fahren zum Landesentscheid

27 Schulen beteiligten sich beim Regionalentscheid, darunter 22 Gymnasien. Die insgesamt vier Bestplatzierten kommen neben Schloß Holte-Stukenbrock aus Detmold, Herford und Paderborn. Besonders erfolgreich bei der Wahl der passenden Argumente waren die Teilnehmer des Kreises Gütersloh und Paderborn: Sie stellen jeweils einen der vier ersten und einen der vier zweiten Plätze.

Alle Erst- und Zweitplatzierten fahren zum Landesentscheid. Obendrein erhalten sie ein dreitägiges, professionelles Rhetoriktraining.

»Jugend debattiert« ist ein bundesweit ausgerichteter Schülerwettbewerb auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, der von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz- Nixdorf-Stiftung jährlich durchgeführt wird.

In einer Diskussion bei »Jugend debattiert« äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen politischen und schulischen Streitfragen. Jeder erhält zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position – pro oder contra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten freier Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung.

www.jugend-debattiert.de

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