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Fr., 05.05.2017

Informationen zum Tag der Menschen mit Behinderungen Probefahrt im Rollstuhl

Machen auf Barrieren und Schwellen in der Stadt aufmerksam: (von links) Irmgard Großerüschkamp (Angeborene Bindegewebsschwäche), Ulla Lehmann (Verein Anders), Reinhard Marx (E-Motion Dreirad-Zentrum) mit Bürgermeister Hubert Erichlandwehr auf Probefahrt mit dem Rollstuhl-Transportrad, Ulla Pankoke, Lotsin für Menschen mit Behinderungen, Johann Hans (Diakonische Stiftung Ummeln) und Nina Ellerbrake (Dreirad-Zentrum auf dem Parallel-Tandem mit Elektroantrieb.

Machen auf Barrieren und Schwellen in der Stadt aufmerksam: (von links) Irmgard Großerüschkamp (Angeborene Bindegewebsschwäche), Ulla Lehmann (Verein Anders), Reinhard Marx (E-Motion Dreirad-Zentrum) mit Bürgermeister Hubert Erichlandwehr auf Probefahrt mit dem Rollstuhl-Transportrad, Ulla Pankoke, Lotsin für Menschen mit Behinderungen, Johann Hans (Diakonische Stiftung Ummeln) und Nina Ellerbrake (Dreirad-Zentrum auf dem Parallel-Tandem mit Elektroantrieb. Foto: Monika Schönfeld

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Erst wenn man selbst mal mit dem Rollator über den Kirchplatz gegangen ist, merkt man, wie ruppig die Pflasterung des Platzes ist. Oder wie selbst eine ein Zentimeter hohe Kante am Zebrastreifen zur Barriere wird.

Zum Tag der Menschen mit Behinderungen haben die örtlichen Gruppen am Freitag auf dem Holter Kirchplatz Probefahrten im Rollstuhl, mit Rollator, im Parallel-Tandem oder mit dem Rollstuhl-Transportrad angeboten. Unter dem Dach der »Aktion Mensch« hat Ursula Pankoke, Lotsin für Menschen mit Behinderungen in der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock, Vereine zusammengebracht, die sich um Menschen mit Beeinträchtigungen kümmern.

Fotos der neuralgischen Punkte

Ulla Lehmann vom Verein Anders war in der Stadt unterwegs und hat die neuralgischen Stellen fotografiert. »Gut schneidet Stukenbrock ab. Beim Neubau der Hauptstraße sind alle Bordsteine an den richtigen Stellen abgesenkt worden«, sagt sie. Nur am Friedhof sind die Bordsteine noch zu hoch.

Das sieht in Schloß Holte anders aus. Seit Jahren ein Ärgernis ist der Bordstein am Zebrastreifen vor dem Altenzentrum Wiepeldoorn, der zwar abgesenkt ist, aber immer noch eine Kante hat, über die ein Rollstuhlfahrer, der vorne kleine Räder hat, nicht kommt.

Verkehrsinseln zu klein

Weitere Probleme stellen Verkehrsinseln dar und zu klein bemessene Warteflächen an Ampeln wie zum Beispiel an der Kreuzung Bahnhof-, Kaunitzer- und Holter Straße. Ein Fahrradfahrer mit Kinderanhänger zum Beispiel stehe einige Zentimeter auf der Straße. »Mit mehreren wird es eng«, sagt Ulla Lehmann.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Wochenende 6./7. Mai im WESTFALEN-BLATT, Lokalsausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

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