Mi., 12.07.2017

Protest gegen das Gewerbegebiet in Stukenbrock-Senne Gegner übergeben 594 Unterschriften

Die Landbesitzer, die ihr Gelände nicht an die Gewerbepark Senne GmbH verkaufen wollen, haben 594 Unterschriften gegen das geplante Gewerbegebiet Stukenbrock-Senne an Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (rechts) und Hövelhofs Kämmerer Andreas Schwarzenberg (Mitte) überreicht. Für die Gegner waren ins Rathaus gekommen: (von links) Birgit und Mark Grünke mit Moritz, Ruth Fiekens, Gabriele Benteler, Annette Auster-Müller und Katja Gees und die Kinder Jari und Jonas.Die Besitzer sind an Gesprächen und Informationen interessiert, aber nicht an Verkaufsgesprächen, machten Grünke und Auster-Müller deutlich.

Die Landbesitzer, die ihr Gelände nicht an die Gewerbepark Senne GmbH verkaufen wollen, haben 594 Unterschriften gegen das geplante Gewerbegebiet Stukenbrock-Senne an Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (rechts) und Hövelhofs Kämmerer Andreas Schwarzenberg (Mitte) überreicht. Für die Gegner waren ins Rathaus gekommen: (von links) Birgit und Mark Grünke mit Moritz, Ruth Fiekens, Gabriele Benteler, Annette Auster-Müller und Katja Gees und die Kinder Jari und Jonas.Die Besitzer sind an Gesprächen und Informationen interessiert, aber nicht an Verkaufsgesprächen, machten Grünke und Auster-Müller deutlich. Foto: Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/ms). Die Eigentümer, die ihre Flächen nicht an die Gewerbepark Senne GmbH verkaufen wollen, haben am Mittwoch dem Bürgermeister 594 Unterschriften gegen das geplante interkommunale Gewerbegebiet in Stukenbrock-Senne überreicht.

Hubert Erichlandwehr freute sich, dass die Gegner an Informationen und Gesprächen über die Pläne auf der insgesamt 53 Hektar großen Fläche interessiert sind. »Aufgrund Ihres Schreibens war ich davon ausgegangen, dass Sie mit mir sprechen wollen«, so der Bürgermeister. Mark Grünke, Gabriele Benteler und Annette Auster-Müller sagten, sie wollen wissen, was in dem Gebiet passiert, allerdings wollen sie keine Verkaufsgespräche führen. Zurzeit warte die Stadt auf die Stellungnahme der Landesregierung zur Regionalplanänderung. »Erst im Bebauungsplanverfahren wird festgelegt, wie hoch wo gebaut werden darf, welche Lärmgrenzwerte eingehalten werden müssen und welche Freiräume zur Landschaft notwendig sind. Wie das Gebiet erschlossen wird, richtet sich nach der Nachfrage von Unternehmen«, sagt Erichlandwehr. Bisher wisse er von Interessenten aus Hövelhof, aus Bielefeld und Schloß Holte-Stukenbrock, allerdings gebe es nur Anfragen, keine konkreten Kaufabsichten. Zu Informationsveranstaltungen wollen die Gegner auch eingeladen werden. Erichlandwehr: »Schön, dass wir miteinander reden können.«

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