Biologische Station erhält mehr als eine Million Euro EU-Mittel
Wanderweg rund um den Truppenübungsplatz

Schloß Holte-Stukenbrock/Hövelhof (WB). Rund um den Truppenübungsplatz wird ein neuer »Senne-Wanderweg« ausgewiesen, der auf einer Länge von 70 Kilometern bestehende und einige neue Naturerlebnis-Angebote verbindet. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl hat Peter Rüther, Vorstand der Biologischen Station Paderborner Land-Senne, den Förderbescheid in Höhe von mehr als einer Million Euro überreicht.

Donnerstag, 27.07.2017, 19:49 Uhr
Bei der Übergabe des Förderbescheids über mehr als eine Million Euro für den Senne-Wanderweg: (von links) Eberhard Beckemeyer (Naturschutzbehörde Kreis Gütersloh), Imke Heidotting (Stadtmarketing-Beauftragte Stadt Schloß Holte-Stukenbrock), Günter Weigel (Tourismusbüro Kreis Lippe), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Peter Rüther (Vorstandsvorsitzender Biologische Station Kreis Paderborn-Senne), Susanne Hoffjann (Fachbereichsleiterin Planen, Bauen, Umwelt der Gemeinde Augustdorf), Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens und Nadine Fortmeier (Touristikzentrale Paderborner Land). Foto: Monika Schönfeld
Bei der Übergabe des Förderbescheids über mehr als eine Million Euro für den Senne-Wanderweg: (von links) Eberhard Beckemeyer (Naturschutzbehörde Kreis Gütersloh), Imke Heidotting (Stadtmarketing-Beauftragte Stadt Schloß Holte-Stukenbrock), Günter Weigel (Tourismusbüro Kreis Lippe), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Peter Rüther (Vorstandsvorsitzender Biologische Station Kreis Paderborn-Senne), Susanne Hoffjann (Fachbereichsleiterin Planen, Bauen, Umwelt der Gemeinde Augustdorf), Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens und Nadine Fortmeier (Touristikzentrale Paderborner Land). Foto: Monika Schönfeld

Peter Rüther berichtete, dass sich die Biologische Station 2015 am landesweiten Wettbewerb unter dem Titel »Erlebnis NRW« um Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung beteiligt habe. Die Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro trägt zu 90 Prozent die Europäische Union (1 051 728,31 Euro). Der Rest kommt vom Land NRW und den Kreisen Lippe, Paderborn und Gütersloh.

Die Menschen wollen die Senne erleben.

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl

»Die Menschen wollen die Senne erleben«, sagte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, als sie den Förderbescheid am Ems-Informationszentrum in Hövelhof überreichte. Da der Truppenübungsplatz Senne nicht betreten werden darf, sei es ein guter Einfall, die Randbereiche über einen Senne-Wanderweg erlebbar zu machen. »Ich bin froh, dass Sie sich der Sache angenommen haben. Wir arbeiten seit Jahren gut mit der Biologischen Station Paderborner Land-Senne zusammen«, sagte sie zu Peter Rüther. »Ich weiß das Geld des Steuerzahlers bei Ihnen in besten Händen.«

Senne ein Juwel in Ostwestfalen-Lippe

Die Senne sei ein Kleinod, ein Juwel. »Ostwestfalen-Lippe ist ein starker Wirtschaftsstandort, bietet aber auch Naturerleben. Wir wollen die Senne für die Zukunft erhalten und mit dem Senne-Wanderweg dafür sorgen, dass die Menschen sie erleben können. Die Kommunen und die Wandervereine sind dafür gute Partner.«

Eins von 55 Förderprojekten

»Senne für alle Sinne« ist eins von 55 Förderprojekten aus dem Wettbewerb »Erlebnis NRW«. Der Wanderweg verbinde, so Peter Rüther, das Heidebauerntum mit der militärischen Nutzung, die Vermittlung von Naturerleben in Hövelhof und Schloß Holte-Stukenbrock, das Projekt Dünenleben in Augustdorf, die Waldbeweidung des Naturschutzgroßprojektes Senne und Teutoburger Wald in Oerlinghausen.

Schloß Holte-Stukenbrock will in diesem Rahmen einen Aussichtsturm am Ems-Erlebnisweg bauen, im Furlbachtal eine Erlebnisstation im Wasser ermöglichen und an den Emsquellen die Beschilderung konsequent ordnen. »Die verwirrt mehr als dass sie Orientierung schafft«, sagt Stadtmarketing-Beauftragte Imke Heidotting.

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