Mo., 14.05.2018

Schützen marschieren in der Sonne und bringen sich rechtzeitig vorm Regen in Sicherheit »Ein wundervoller Anblick«

Da freut sich auch König Sven Teßmann. Die scheidende Königin, Gabriele Erichsmeier (rechts) krönt seine Frau Gabi, die neue Königin. Am Sonntag konnte die Zeremonie noch so gerade im Trockenen stattfinden, bevor ein Sturzregen den Festplatz durchnässte.

Da freut sich auch König Sven Teßmann. Die scheidende Königin, Gabriele Erichsmeier (rechts) krönt seine Frau Gabi, die neue Königin. Am Sonntag konnte die Zeremonie noch so gerade im Trockenen stattfinden, bevor ein Sturzregen den Festplatz durchnässte. Foto: Matthias Kleemann

Von Matthias Kleemann

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Manchmal ist es vielleicht doch von Nutzen, einen geistlichen Beistand in greifbarer Nähe zu haben. »Petrus muss noch einen Augenblick dicht halten«, sagte Pfarrer Karl-Josef Auris mit beschwörendem Blick in den Himmel.

Hat geklappt. Der Sturzregen setze erst ein, als sich die St.-Achatius-Festgesellschaft Richtung Zelt in Bewegung setzte. Die Parade der angetretenen Schützen konnten König Sven Teßmann und seine Königin Gabi noch so gerade im Trockenen abnehmen.

»Ihr strahlt mit der Sonne um die Wette«, hatte Oberst Karl-Heinz Deppe noch ein paar Minuten vorher in Richtung Throngesellschaft gesagt, da hatten sich gerade die ersten dunklen Wolken vor die Sonne geschoben. Immerhin: Beim Festmarsch vom Dorfplatz zum Schützenplatz kamen die Gastgeber und die Mitglieder der geladenen Schützenvereine noch ins Schwitzen. Die Fahnenschwenker zeigten ihr Können, und die Kapellen spielten auf. Die Musik lieferten das St.-Johannes-Blasorchester, das Schützen-Tambour-Corps Hövelriege und die Bundesschützen-Blaskapelle Hövelriege.

Apropos geistlicher Beistand. Einen Gruß sandten Auris und Deppe an Diakon i.R. Bringfried Schubert, der bislang noch nie ein Schützenfest in der Senne, seinem ehemaligen Wirkungsbereich, verpasst hatte, diesmal jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte.

Auch dass Muttertag ist, hatten König und Oberst auf dem Schirm, und gratulierten allen Müttern auf dem Platz, die sich sicher gefreut haben.

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»Sommer, Sonne, Schützenfest«

Schlachtruf der Bruderschaft

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Dankbarkeit bekundete König Sven Teßmann. »Es ist wieder ein wundervoller Anblick von hier oben«, rief er dem Schützenvolk zu und wandte sich dann an seine Nachbarn: »Auch unser Haus sieht wundervoll aus.«

Gemeinschaft und Tradition seien kein alter Hut, nicht in der Senne, betonte Oberst Karl-Heinz Deppe. »Sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres dörflichen Lebens und ein kultureller Beitrag.« Das funktioniere so gut, dass junge Leute, selbst wenn der Beruf sie woandershin verschlägt, immer gerne zum Schützenfest nach Hause kommen. Und damit spannte Deppe ein weiteres Mal den Bogen zum Bundesjungschützentag im Oktober, zu dem er alle einlud.

Mit dem Schlachtruf »Sommer, Sonne, Schützenfest« brachten sich nach der Parade alle Beteiligten im Festzelt schnell vor dem Regen in Sicherheit.

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