Mi., 27.06.2018

Lautstarker Abschied der »Abivengers« von ihrer Schule Helden stürmen das Gymnasium

Helden wissen, wann sie gehen müssen: Die Abiturienten haben am Mittwoch noch einmal richtig aufgedreht, damit sie nicht vergessen werden. Am 6. Juli bekommen sie ihre Zeugnisse. Und dann hat jeder der Helden seine eigene Mission.

Helden wissen, wann sie gehen müssen: Die Abiturienten haben am Mittwoch noch einmal richtig aufgedreht, damit sie nicht vergessen werden. Am 6. Juli bekommen sie ihre Zeugnisse. Und dann hat jeder der Helden seine eigene Mission. Foto: Monika Schönfeld

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Heldenhaft ist das: Bevor die Abiturienten ihre Zeugnisse bekommen, kehren sie noch einmal zurück, um sich mit viel Tamtam und guter Laune von ihrer alten Penne zu verabschieden. Mutig aber auch die Lehrer, die in den ersten beiden Stunden jeden Spaß mitgemacht haben.

Pascal Schulz und Benedikt Brei führten durch ein kurzweiliges Programm auf dem Schulhof des Gymnasiums. Im Schatten eines Papp-Aufstellers von »Ironman« wurden die Lehrer Christian Schwarz, Marco Civico, Antje Volbert, Kristina Angelis-Harmening, Lars Quisbrock, Martin Reininghaus und Dirk Gritzan mit Augenmaske und Cape ausgestattet. Denn Helden brauchen so etwas. Das Abi-Motto lautet »Abivengers – Helden wissen, wann sie gehen müssen«, frei nach der Marvel-Kinofilm-Serie über die Superhelden Captain America, Hulk, Black Widow, Ironman, Dr. Strange und Konsorten.

Heldenfähigkeiten wie Unsichtbarkeit mussten Lehrer im Wettbewerb mit den Schülern beweisen, aber auch Fragen rund um die Superhelden beantworten. Auf Helden kann man sich verlassen. Um Vertrauen ging es im ersten Spiel, in dem ein Held den anderen mit verbundenen Augen trockenen Fußes durch ein Kinderplantschbecken führen musste.

Die Jahrgangsstufenleiter Antje Volbert und Lars Quisbrock waren zum Schluss nicht sehr überrascht, dass »ihre« Schüler gegen die Lehrer gewonnen haben. Den Ausschlag gab wohl Helene Fischers »Atemlos« als Karaoke, in dem sich Leon Siek klar gegen Dirk Gritzan positionieren konnte, der sich zudem noch regelwidrig Hilfe von Antje Volbert holte.

Am Ende lagen sich vor der großen Pause alle in den Armen zu Robbie Williams Heldenballade »Angel«. Das hätte Musiklehrer Knut Peters hören müssen, er hätte für sein Sommerkonzert am Sonntag noch Gast-Stars anheuern können.

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