10. Abitur am Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock – 104 Schüler verabschiedet
»Helden dürfen wiederkommen«

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Stimmungsvoll sind am Freitag 104 Abiturienten verabschiedet worden. Sie erhielten ihre Zeugnisse und einige von ihnen Auszeichnungen für besonderes Engagement.

Samstag, 07.07.2018, 06:45 Uhr aktualisiert: 07.07.2018, 06:50 Uhr
Erinnerungsfoto mit Schulleiter Dr. Michael Kößmeier und Stellvertreterin Heike Bug (Mitte vorn) und den Jahrgangsstufenleitern Antje Volbert und Lars Quisbrock (2. Reihe rechts): 104 Abiturienten haben am Freitag ihre Zeugnisse erhalten. Foto: Nitschke Fotografen
Erinnerungsfoto mit Schulleiter Dr. Michael Kößmeier und Stellvertreterin Heike Bug (Mitte vorn) und den Jahrgangsstufenleitern Antje Volbert und Lars Quisbrock (2. Reihe rechts): 104 Abiturienten haben am Freitag ihre Zeugnisse erhalten. Foto: Nitschke Fotografen

»Helden dürfen wiederkommen«, sagte Lars Quisbrock. Gemeinsam mit Antje Volbert, beide sind Jahrgangsstufenleiter, hatte er sich auf die Suche nach dem wahren Heldentum begeben. Die Abiturienten hatten sich »Abivengers – Wahre Helden wissen, wann sie gehen müssen« als Motto gewählt.

Die Jahrgangsstufenleiter bemühten die unterschiedlichsten Helden aus vergangenen Zeiten und sogar die Heldenforschung der Universität Freiburg, um dann festzustellen, dass wahre Helden sich die positiven Seiten des Heldentums, zum Beispiel Zivilcourage und Solidarität heraussuchen. »Horcht in Euch hinein, macht das Beste aus Euren Voraussetzungen«, gab Antje Volbert den Abiturienten mit auf den Weg.

Zuvor hatte Schulleiter Dr. Michael Kößmeier betont, dass die Abiturienten zu Recht stolz auf das Erreichte sein können. »In diesem Jahr dürfen wir am Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock mit Ihnen zusammen das zehnte Abitur feiern«, sagte Kößmeier. Mit einem Mittelwert von 2,51 sei ein gutes Gesamtergebnis erzielt worden. 21 Schüler erreichten ein Einserabitur.

Werbung für den Lehrerberuf

»Mit der Allgemeinen Hochschulreife haben Sie die Freiheit und auch das Privileg frei wählen zu können«, so Kößmeier. 19.586 Studiengänge gibt es an 340 staatlichen und privaten Hochschulen. Er sei davon überzeugt, dass »alle Abiturienten ihren beruflichen Weg finden werden, der zu ihrer Persönlichkeit und ihren Kompetenzen am besten passt«. Er warb gleich für den Lehrerberuf und machte auch Mut. Er zitierte Thomas Alva Edison: »Erfolg hat nur, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet. Erfolg ist ein Gesetz der Serie und Misserfolge sind Zwischenergebnisse.«

Er wünschte sich ebenfalls, dass die Abiturienten den Kontakt zur Schule behalten und lud gleich zu Veranstaltungen ein.

Bürgermeister Hubert Erichlandwehr wollte sich nicht mit Helden aufhalten, sprach vom Weg entdecken, bei dem es auch Sackgassen geben könne, doch es gebe Auswege und Seitenwege. »Der Zufall spielt oft auch eine Rolle. Wichtig ist, Gelegenheiten zu erkennen.« Wer Lehrer geworden sei, könne auch noch Bürgermeister werden, spielte er auf die Werbung Kößmeiers an.

Daniela Dumler, Klara Dresselhaus und Tanja Münsterteicher sorgten für das musikalische Begleitprogramm. Sie erhielten, ebenso wie die Redner, viel Beifall. Zum Abschied gab es für alle Abiturienten rote Rosen, überreicht von zwei Schülern der 5. Jahrgangsstufe.

Ehrungen und Preise

Bestes Abitur: Nina Lüke, Malina Nogossek, Leonie Bredenbals

Preis der Gesellschaft deutscher Chemiker: Andreas Ficht, Nina Lüke

Preis der Gesellschaft der Physiker: Malina Nogossek, Tim Aßbrock, Jonas Köppen, Hendrik Joans, Johannes Hodapp

Besonderes Engagement: Malina Nogossek und Julia Carl für Stalag-Projekte.

Engagement für die Schulgemeinde: Benedikt Brei und Dominik Höhr als Tonmeisterassistenten

Engagement für die Jahrgangsstufe: Tim Aßbrock als Organisator und Ansprechpartner

Social Award (Preis für soziales Engagement): Malina Nogossek

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