Hunderte Besucher beim Senner Martinsmarkt
So richtig schön gemütlich

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Man mag es schon wieder anheimelnd. Für einen Weihnachtsmarkt ist es noch zu früh – ein Martinsmarkt füllt eine Lücke. »Super Idee, schöne Sache«, so die Besucher des ersten Senner Martinsmarktes auf dem Campingplatz Am Furlbach.

Montag, 05.11.2018, 03:00 Uhr
Stefan Grundmeier aus Kaunitz hat seine »Steinbacher Kampfgänse« zum ersten Senner Martinsmarkt auf dem Campingplatz Am Furlbach ausgestellt. Foto: Monika Schönfeld
Stefan Grundmeier aus Kaunitz hat seine »Steinbacher Kampfgänse« zum ersten Senner Martinsmarkt auf dem Campingplatz Am Furlbach ausgestellt. Foto: Monika Schönfeld

Erster Martinsmarkt in Stukenbrock-Senne

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Die Besucher kommen zu Hunderten. Die Zufahrt des Campingplatzes und zwei gesondert ausgewiesene Parkplätze an der Paderborner Straße sind schon bei Tageslicht belegt. Aber erst in der Dämmerung zeigt sich, wie viel Arbeit sich Campingplatzchefin Annette Auster-Müller, ihre Familie und Mitarbeiter allein mit der Illumination gemacht haben. Lichterketten, Teelichter in Einweckgläsern, Schwedenfeuer und die Lagerfeuer zum Stockbrotbacken tauchen das idyllische Gelände in zauberhaftes Licht.

Scheune wird Ausstellungsraum

Barbara Jürgens hatte zum 60-jährigen Bestehen des Campingplatzes die Idee. »Die Scheune ist so schön, die müsste man für einen Kreativmarkt nutzen«, sagt die Currywurst-Queen, die auch auf dem Wochenmarkt selbst gemachte Pestos und andere Leckereien verkauft.

»Die Kreativmädels haben mich darauf gebracht«, sagt Annette Auster-Müller. »Es gibt aber schon so viele Weihnachtsmärkte, deshalb haben wir nach einer anderen Idee gesucht.« Sie hat dann viele Märkte in der Region besucht und die angesprochen, die etwas anzubieten hatten, was sonst kaum ein Markt bietet. Dazu kommen Dauercamper, die selbst kreativ sind oder jemanden kennen, so dass eine tolle Mischung zustande gekommen ist. Fürs Ambiente sorgen echte Gänse, ein Heiliger auf echtem Pferd, Stukenbrocker Bläser und süße Martinsgänse für die Kinder.

»Möhren« zum Anbeißen

Mit dabei sind Petra Morton-Rennalls aus Bechterdissen mit selbst genähten Mützen und Schals, Annette Lüke aus Stukenbrock, die Obst und Gemüse für die Puppenküche häkelt. Annelie Sonnet und Heinrich Husmann finden die »Möhren« zum Anbeißen.

Marc-Philipp Kemner, Jannis Kuhlmann und Julius Bessmann aus dem Abiturjahrgang des Gymnasiums Harsewinkel haben die Schülerfirma »Metal-Up« weitergeführt und fertigen jetzt als Hobby Feuertonnen, individuell mit dem Plasmaschneider verzierte Gasflaschen. Der ein Jahr jüngere Jahrgang ist mit Badekugeln da: Nele Kuhlmann, Philipp Rose und Justus Willeke preisen sie an.

Die Premiere ist gelungen. »Der Familienrat hat beschlossen, nächstes Jahr wieder einen Martinsmarkt anzubieten«, sagt Annette Auster-Müller.

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