Gymnasium als »MINT-freundliche Schule« geehrt
Das Siegel motiviert

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Das Gymnasium ist als »MINT-freundliche Schule« ausgezeichnet worden. Damit würdigt das Ministerium für Schule und Bildung die Leistungen der Schule, um ihren Schülern die möglichst besten Zukunftschancen zu eröffnen.

Mittwoch, 07.11.2018, 10:45 Uhr aktualisiert: 07.11.2018, 10:50 Uhr
Stolz auf das Signet »MINT-freundliche Schule« sind (von links) die Lehrerinnen Elke Sudholt (Biologie/Chemie), Sonja Büscher (Mathematik/Biologie), stellvertretende Schulleiterin Heike Bug und Schulleiter Dr. Michael Kößmeier. Foto: Monika Schönfeld
Stolz auf das Signet »MINT-freundliche Schule« sind (von links) die Lehrerinnen Elke Sudholt (Biologie/Chemie), Sonja Büscher (Mathematik/Biologie), stellvertretende Schulleiterin Heike Bug und Schulleiter Dr. Michael Kößmeier. Foto: Monika Schönfeld

MINT – das steht für die naturwissenschaftlichen Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften (Chemie, Biologie und Physik) und Technik. »Das sind Bereiche, die enorme Berufschancen bieten«, sagt Schulleiter Dr . Michael Kößmeier, der mit seiner Stellvertreterin Heike Bug stolz auf die Leistung der Lehrer der naturwissenschaftlichen Fächer ist, die nicht nur im Unterricht, sondern weit darüber hinaus die Neugier der Schüler wecken und sie für die Themen begeistern. Die Lehrerinnen Elke Sudholt (Biologie/Chemie) und Sonja Büscher (Mathematik/Biologie) hatten die Bewerbung der Schule seit 2014 vorbereitet. »Wir mussten über 14 Kriterien Auskunft geben, davon zehn erfüllen, die außerhalb des regulären Unterrichts stehen«, berichten die Lehrerinnen. Wichtig ist, dass Leistungskurse in möglichst allen Fächern zustande kommen, Grundkurse Wissen vermitteln.

»Wenn die Kinder von der Grundschule kommen, wollen wir ihre Neugier wecken und halten. Später können die Schüler dann differenzieren und sich spezialisieren«

Sonja Büscher

Im Wahlpflicht-Bereich punktet die Schule mit Robotik und Science für die Klassen 8 und 9, die Arbeitsgemeinschaften Computer und Forscher gibt’s ab Klasse 5. »Uns ist wichtig, dass wir früh und in der Breite arbeiten. Wenn die Kinder von der Grundschule kommen, wollen wir ihre Neugier wecken und halten. Später können die Schüler dann differenzieren und sich spezialisieren«, sagt Sonja Büscher. Auch für Physik und Informatik gelinge es, immer mehr Mädchen zu begeistern.  Als MINT-Kollegen gelten alle Lehrer, da sie Zeit auch in das gewisse Extra investieren. Im Bereich Mathematik gibt es den Känguru-Wettbewerb, in Biologie das Ökologie-Projekt in der Moosheide mit Arbeitseinsätzen in der Biotop-Pflege, Fahrten zur Phaeno nach Wolfsburg (naturwissenschaftliche Experimente) oder zum Heinz-Nixdorf-Forum (HNF) nach Paderborn für die Informatiker.

»Der positive Effekt der Bewerbung ist, dass man darüber nachdenkt, was und wie man es tut«, sagen Büscher und Sudholt. Von 142 Bewerbungen sind 92 Schulen ausgezeichnet worden, 46 wie das Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock zum ersten Mal, die anderen 46 nach drei Jahren weiterer Profilbildung das zweite Mal. Jetzt gibt es 300 MINT-freundliche Schulen in NRW. »Ich habe Urkunde und Siegel zuerst in der Mathe-Fachschaftskonferenz gezeigt. Das ist die Anerkennung für die Leistung vieler über einen langen Zeitraum«, sagt Sonja Büscher. Das Siegel sei ein Auftrag und eine Verpflichtung. Es motiviert dazu weiterzumachen.

Die Ehrung steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz, fürs Ministerium gratulierte Joachim Schoepke. »Den MINT-Fächern gehört die Zukunft, deshalb ist das, was die Schulen leisten, ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes.«

Das Gymnasium legt Wert darauf, in allen Fachbereichen breit aufgestellt zu sein. Es ist bisher schon Zukunftsschule NRW (mit internationaler Klasse), Gute gesunde Schule (2012) und Jugend-präsentiert-Schule.

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