Fr., 28.12.2018

Pastoraler Raum Am Ölbach geht an den Start Reibungsloser Übergang

Zum Start des neuen Pastoralen Raumes haben sich die Vertreter aller Gemeinden in der Verler St.-Anna-Kirche getroffen (von links, hintere Reihe): Klara Aistermann (St. Heinrich Sende), André Hassenewerd (St. Marien Kaunitz), Marco Krypczyk (St. Heinrich Sende), Walter Roggenkamp (St. Joseph Liemke), Dr. Thomas Neumann (St. Anna Verl), Roger Mehring (St. Ursula Schloß Holte), Reinhard Kerkhoff (St. Judas-Thaddäus Sürenheide), (mittlere Reihe) Heinz Renerig (St. Johannes-Baptist Stukenbrock), Susanne Beier (St. Ursula Schloß Holte), Elisabeth Maasjost (St. Marien Kaunitz), Pfarrer Karl-Josef Auris, Gabriele Rofalski (St. Judas-Thaddäus Sürenheide), Willi Franz (St. Achatius Stukenbrock-Senne), (vordere Reihe) Brigitte Gnegel (St. Anna Verl), Richard Kaczorowski (St. Johannes-Baptist Stukenbrock), Sabine Bröckling (St. Joseph Liemke), Beate Evers-Joachim (St. Achatius Stukenbrock-Senne).

Zum Start des neuen Pastoralen Raumes haben sich die Vertreter aller Gemeinden in der Verler St.-Anna-Kirche getroffen (von links, hintere Reihe): Klara Aistermann (St. Heinrich Sende), André Hassenewerd (St. Marien Kaunitz), Marco Krypczyk (St. Heinrich Sende), Walter Roggenkamp (St. Joseph Liemke), Dr. Thomas Neumann (St. Anna Verl), Roger Mehring (St. Ursula Schloß Holte), Reinhard Kerkhoff (St. Judas-Thaddäus Sürenheide), (mittlere Reihe) Heinz Renerig (St. Johannes-Baptist Stukenbrock), Susanne Beier (St. Ursula Schloß Holte), Elisabeth Maasjost (St. Marien Kaunitz), Pfarrer Karl-Josef Auris, Gabriele Rofalski (St. Judas-Thaddäus Sürenheide), Willi Franz (St. Achatius Stukenbrock-Senne), (vordere Reihe) Brigitte Gnegel (St. Anna Verl), Richard Kaczorowski (St. Johannes-Baptist Stukenbrock), Sabine Bröckling (St. Joseph Liemke), Beate Evers-Joachim (St. Achatius Stukenbrock-Senne). Foto: Matthias Kleemann

Von Matthias Kleemann

Verl(WB). Der bevorstehende Jahreswechsel bringt eine wichtige Zäsur in der Veränderung der kirchlichen Landschaft. Am 1. Januar geht der Pastorale Raum Am Ölbach an den Start.

Ihm gehören die acht katholischen Kirchengemeinden aus Verl und Schloß Holte-Stukenbrock an. Eine Steuerungsgruppe wird ihre Arbeit aufnehmen und ein Konzept erarbeiten, das dem Erzbistum in zwei Jahren vorgelegt werden soll. Nachdem es bereits im Jahr 2002 erste Pläne für die Bildung von Pastoralverbünden gegeben hatte, die dann in der Folgezeit umgesetzt wurden, kann niemand sagen, dass die Umstrukturierung überstürzt vonstatten gegangen wäre. Richard Kaczorowski vom St.-Johannes-Rat spricht deshalb auch von einem reibungslosen Übergang. Gut sei es, durch den Gesamtpfarrgemeinderat in Schloß Holte-Stukenbrock Einblick in die Arbeit der anderen Gemeinden zu bekommen.

2021 erneut Wahlen

Bis im Jahr 2021 erneut Pfarrgemeinderatswahlen anstehen, muss entschieden werden, ob es einen Gesamtpfarrgemeinderat für alle acht Gemeinden gibt, oder Einzelräte und ein Koordinationsteam, sagt Pfarrer Karl-Josef Auris.

Es liegt also noch viel Arbeit vor den ehrenamtlichen Mitarbeitern in den Gemeinden. Es soll jedoch nichts überstürzt werden.

Bereits seit neun Jahren wird die Zusammenlegung zu den Pastoralen Räumen im Erzbistum Paderborn geplant. Erzbischof Hans Josef Becker hat am 1. Januar 2010 ein so genanntes Zirkumskriptionsgesetz erlassen, das den Umgestaltungsprozess in Gang gesetzt hat. Verantwortlicher Pfarrer für Schloß Holte-Stukenbrock und Verl ist Karl-Josef Auris, der für diese Aufgabe von Stukenbrock nach Verl gewechselt ist. Er betont, dass der Prozess immer weiter geht. Wichtig sei, dass Kirche in einem großen Raum stattfinde und das Leben unterm Kirchturm sei.

Stolz auf den Namen

Stolz ist man auf den gefundenen Namen. Im Gespräch waren auch Namen wie Senne-Ems oder Wapel. Der Ölbach, auf den man sich vor etwa einem halben Jahr als Namensgeber geeinigt hat, verbindet die drei Leitungsgemeinden Verl, Schloß Holte und Stukenbrock. Acht Fische, christliches Symbol, verkörpern im neuen Logo die acht Gemeinden. Zwei größere Fische verkörpern Verl und Schloß Holte-Stukenbrock. »Um eine echte Stromlinie zu bilden, brauchen wir alle acht«, schreibt Auris dazu in den aktuellen Pfarrnachrichten.

Die Neuordnung ist eine Reaktion auf den Rückgang der Gläubigenzahlen und den zunehmenden Priestermangel. Bis 2022 werden drei Pastoren in den Ruhestand gehen: Dieter Osthus, Joachim Cruse und Markus Korsus. Einen Neuzugang sollte es geben, sicher sei er aber nicht, sagt Auris.

Im kommenden Jahr werde es beispielsweise nicht mehr möglich sein, Passions- und Ostergottesdienste in allen acht Kirche anzubieten. Und sicher sei auch nicht, ob auf Dauer alle acht Gotteshäuser gehalten werden könnten.

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