Öffentliches WLAN wird ausgebaut – neue Hotspots für Stukenbrock und Schloß Holte
Glasfaser in der Warteschleife

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die Nachfragebündelung für den Glasfaserausbau in den Schloß Holte-Stukenbrocker Gewerbegebieten wird bis Ende Februar verlängert. Das teilt die Deutsche Glasfaser auf Nachfrage mit.

Freitag, 11.01.2019, 06:45 Uhr aktualisiert: 11.01.2019, 07:51 Uhr
Öffentliches WLAN wird ausgebaut – neue Hotspots für Stukenbrock und Schloß Holte: Glasfaser in der Warteschleife
Glasfaser für die Gewerbegebiete in der Stadt: Bis Februar können Unternehmen noch Vorverträge abschließen. Foto: dpa

»Aktuell fehlen uns für einen privatwirtschaftlichen Ausbau noch ein paar Verträge«, so Thomas Pantazidis vom Geschäftskundenvertrieb des Unternehmens. Eine genauere Zahl wollte er auf Nachfrage nicht nennen. Anders als beim Ausbau für Privatkunden geht es beim gewerblichen Vertrieb um den jeweiligen Umfang eines Auftrages, also, ob wenige Kunden ein größeres Datenvolumen buchen oder mehrere Kunden ein kleineres.

Ursprünglich sollte der Aktionszeitraum für die Nachfragebündelung in diesen Tagen enden. Möglicherweise sei in vielen Betrieben aufgrund der Weihnachts- und Neujahrspause eine Entscheidung verschoben worden, deswegen wolle man in die Verlängerung gehen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Die Deutsche Glasfaser bietet den privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau für die großen Gewerbegebiete in der Stadt an, also Helleforthstraße, Flurstraße, Görlitzer Straße, Augustdorfer Straße, Holter Straße rund um den Marktkauf, sowie für größere allein liegende Betriebe, wie ARI, Froli oder Safaripark. Mitte November war das Konzept im Rahmen eines Unternehmerfrühstücks im Rathaus vorgestellt worden. Die Stadt begrüße die Initiative, sagt Manfred Bonensteffen vom Fachbereich Tiefbau und Umwelt. Das Angebot sei eine Chance, die digitale Infrastruktur zukunftsfähig zu machen. Dafür haben Stadt und Deutsche Glasfaser auch einen Kooperationsvertrag geschlossen.

Ausbaubeginn im Sommer

Bereits im Sommer könnte der Ausbau beginnen, so hieß es während der Veranstaltung im November. Möglicherweise verschiebt sich das jetzt alles etwas. Eine nachträgliche Anbindung sei aber immer möglich. Darauf spekuliert auch die Deutsche Glasfaser. Viele entschieden sich erst, wenn die Bagger rollen, das lehre die Erfahrung.

Trotzdem möchte das Unternehmen möglichst viele Verträge im Vorfeld abschließen, um Planungssicherheit zu haben. »Jedes Unternehmen sollte eine halbe Stunde Zeit investieren und sich persönlich beraten lassen. Nur wer umfassend informiert ist, kann sich für oder gegen einen eigenen Glasfaseranschluss entscheiden«, sagt Thomas Pantazidis.

Die angebotenen Bandbreiten reichen bei Deutsche Glasfaser im Standard von 250 Mbit/s (ab 249,90 Euro monatlich.) bis zu 10 Gigabit pro Sekunde, jeweils sowohl im Down- als auch im Upload. Weitere Informationen gibt es unter www.deutsche-glasfaser.de/business oder telefonisch (0800/2812812, gebührenfrei) sowie per Email (business@deutsche-glasfaser.de).

Zwei neue Hotspots

Voran geht es beim Thema öffentliches WLAN. Zwei neue öffentliche Hotspots sollen in diesem Jahr in der Stadt eingerichtet werden. Werner Thorwesten vom Fachbereich Wirtschaft und Stadtentwicklung bestätigte auf Nachfrage, dass die schon vor einiger Zeit gefassten Pläne 2019 umgesetzt werden sollen.

Erfreulich ist dabei, dass die Stadt für dieses Projekt Geld aus einem Fördertopf bekommt. »Kurz vor Weihnachten haben wir davon erfahren«, berichtet Thorwesten. Die Stadt habe sich im Rahmen des Europa-Projektes »WiFi4EU« um Fördergeld beworben und als einzige Kommune aus dem Kreis Gütersloh eine Zusage bekommen, und zwar über 15.000 Euro.

So widersinnig es klingt, diese Nachricht verzögert die Umsetzung möglicherweise ein wenig. »Für die Förderung müssen wir noch einiges nachweisen und eine Ausschreibung machen«, sagt Thorwesten. Er rechne jedoch damit, dass das öffentliche WLAN bis zur Jahresmitte installiert ist.

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