Mi., 30.01.2019

IKK zeichnet Elektro Dresselhaus mit dem Siegel »Exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement« aus Auf Betriebskosten ins Fitnessstudio

Dirk Langert (links) und Almut Hansmerten von der IKK überreichen dem Geschäftsführer von Elektro Dresselhaus, Torsten Kreuziger, das Siegel für »Exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement«.

Dirk Langert (links) und Almut Hansmerten von der IKK überreichen dem Geschäftsführer von Elektro Dresselhaus, Torsten Kreuziger, das Siegel für »Exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement«. Foto: Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/ms). Der mittelständische Handwerksbetrieb Elektro Dresselhaus mit 50 Mitarbeitern ist von der Innungskrankenkasse (IKK) Gütersloh-Bielefeld mit dem Siegel »Exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement« ausgezeichnet worden. Der Betrieb ist einer von dreien in Westfalen (bundesweit 18), die für das Jahr 2018 damit ausgezeichnet werden. Die IKK im Kreis Gütersloh und Bielefeld betreut 6000 Betriebe.

Im Frühjahr 2017 hat sich der Geschäftsführer des Unternehmens, Torsten Kreuziger, entschlossen, etwas zu unternehmen gegen die hohe Belastung der Handwerker und Bürokräfte und den hohen Krankenstand. »Wir kamen miteinander ins Gespräch«, berichtet IKK-Gesundheitsmanagerin Almut Hansmerten. Gesunde Mitarbeiter sind wichtig, um den Betrieb zu gewährleisten. Wer einen gesunden Arbeitsplatz hat, hat mehr Spaß an der Arbeit. »Es ist wichtig, dass sich Mitarbeiter wohlfühlen, um Leistung zu erbringen«, sagt Kreuziger. Maßnahmen fürs Gesundheitsmanagement liegen in der Bewegung, der Ernährung, Stress- und Suchtbewältigung.

Probleme mit Knien und Rücken

Handwerker, die auf dem Boden, unter Decken, auf kalten Baustellen arbeiten müssen, haben vor allem mit Knie- und Rückenproblemen zu kämpfen. Bei einer Mitarbeiterbefragung sind die Mitarbeiter anonym zu Wort gekommen, in weiteren Gesprächen mit den Gesellen, Bürokräften und Auszubildenden wurde festgestellt, wo der Schuh drückt und was die Mitarbeiter als Lösung des Problems sehen.

Daraus entstanden ist ein 20-seitger Maßnahmenplan, in den die Mitarbeiter immer wieder eingebunden werden. »Die Leute merken, dass sie ernst genommen werden«, sagt Kreuziger. Erste Maßnahmen: Der Betrieb zahlt Mitarbeitern die Mitgliedschaft in einem Sportstudio, im Büro werden Arbeitsplätze mit zwei Bildschirmen eingerichtet und ein Stehtisch angeschafft, vor allem werde aber der Teamgeist gefördert, indem sich Mitarbeiter zum Beispiel gemeinsam auf den Sternchenlauf vorbereiten. Außerdem gibt es regelmäßige Gespräche. »Kommunikation und Transparenz sind wichtig. wir geben das Lob der Kunden weiter, binden Mitarbeiter ein und treffen uns zum Austausch.« 

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