Fr., 08.02.2019

Machbarkeitsstudie zu »Senne – Sand und Wasser« in Auftrag gegeben Badesee in den Dünen

Silke Sykora aus dem Fachbereich Wirtschaft und Stadtentwicklung der Stadtverwaltung ist die Ansprechpartnerin für das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK), das für die Bereiche Stukenbrock, Schloß Holte und Rathauszentrum ISEK heißt.

Silke Sykora aus dem Fachbereich Wirtschaft und Stadtentwicklung der Stadtverwaltung ist die Ansprechpartnerin für das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK), das für die Bereiche Stukenbrock, Schloß Holte und Rathauszentrum ISEK heißt.

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock(WB). »Senne – Sand und Wasser«, das hat Schloß Holte-Stukenbrock mit der Nachbargemeinde Augustdorf gemeinsam. Beide Kommunen haben sich deshalb zusammen getan, um Mittel aus der Städtebauförderung zu bekommen.

Eine Machbarkeitsstudie, für die das Geld bereits bewilligt ist, soll ausloten, welche Möglichkeiten beide Kommunen für den sanften Tourismus haben. In Schloß Holte-Stukenbrock ist Silke Sykora aus dem Fachbereich Wirtschaft und Stadtentwicklung zuständig, in Augustdorf ist es die Leiterin des Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt, Susanne Hoffjann.

Jahrelanger Wunsch

»Wir haben viele Anknüpfungspunkte wie die Senne für alle Sinne, Wanderwege, Fahrradwege, Senner Pferde und das Augustdorfer Dünenfeld, das direkt an der Grenze liegt«, sagt Hoffjann. Silke Sykora verweist darauf, dass in Schloß Holte-Stukenbrock seit Jahren der Wunsch nach einem Badesee besteht. »Es wäre schön, so etwas im Freien zu haben«, sagt Sykora.

Hoffjann sagt, dass das Augustdorfer Freibad geschlossen sei, ein Hallenbad nicht existiert. Viele benutzen zwar das Freibad Fischerteich in der direkten Nachbarschaft in Pivitsheide, das Hallenbad der Bundeswehr stehe nur Schulen und Vereinen, nicht aber den Bürgern allgemein zur Verfügung.

»Wir haben einen Baggersee, der noch bewirtschaftet wird, am Augustdorfer Dünenfeld. Die Machbarkeitsstudie soll Konzepte zur Umnutzung erbringen und aufzeigen, was möglich ist.« Der Badesee sei aber nur einer von vielen Aspekten.

Konzeptionell

Diese Machbarkeitsstudie ist ein Ergebnis aus den integrierten Entwicklungskonzepten IKEK (Dörfer) und ISEK (Stadt), an dem sich die Bürger in mehreren Workshops beteiligt hatten. Der Abschlussbericht liegt seit einem Jahr vor. »Momentan gibt es viele Abstimmungsgespräche. Das Ganze ist noch sehr konzeptionell«, sagt Silke Sykora. Aus der Stadtentwicklung gebe es die Bestrebungen, langfristig die Plätze rund um die St.-Ursula-Kirche und die St.-Johannes-Baptist-Kirche aufzuwerten.

Für die Ortsmitte rund ums Rathaus greife viel Hand in Hand: der zu ändernde Gebietsentwicklungsplan, der aufzeigt, wo Entwicklungsflächen vorhanden sind, das jetzt geforderte neue Einzelhandelskonzept, das der Tatsache Rechnung tragen soll, dass das Einkaufszentrum von den Bürgern mehr frequentiert wird als die Ortszentren Stukenbrock und Schloß Holte. Außerdem wird mit dem Ausbau der Realschule zur Gesamtschule und dem gegenüberliegenden Gymnasium ein Schulzentrum erzeugt. Gleichzeitig wird das Hallenbad nach jahrelanger Diskussion in absehbarer Zeit umgebaut und grundlegend modernisiert und mit einem Bistro versehen. Kurzfristig soll für die Bokelfenner, Haupt- und Holter Straße ein Verkehrskonzept erarbeitet werden.

Aktive Dorfgemeinschaften

Die Dörfer Stukenbrock-Senne, Liemke und Sende haben den unbeschreiblichen Vorteil, aktive Dorfgemeinschaften zu haben. »Ich bin oft erstaunt, was diese Gemeinschaften auf die Beine stellen«, sagt Sykora. Die Erweiterung der Wapelaue läuft. »Das Tiefbauamt macht gerade die Pläne.« In Stukenbrock-Senne zeige sich der Eigentümer des leer stehenden Forellkrugs sehr kooperativ. »Der Eigentümer hat mehrere Ideen, zum Beispiel für Tagespflege und Betreutes Wohnen. Er kann sich gut vorstellen, einen Raum für ein Dorfbüro zur Verfügung zu stellen.« Solche Dorfbüros möchten alle drei Dörfer haben. In Stukenbrock-Senne ist auch der Bereich Jägergrund mit Spielplatz und BMX-Parcours Thema. In Sende arbeiten die Bürger zurzeit die Ergebnisse aus dem Projekt »Älter werden« auf.

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