Di., 26.03.2019

Vorschläge der Stadtverwaltung für das Jubiläum im kommenden Jahr Blasmusik und Alltagsmenschen

Alltagsmenschen in Rheda-Wiedenbrück.

Alltagsmenschen in Rheda-Wiedenbrück. Foto: Wolfgang Wotke

Von Matthias Kleemann

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Das Serengeti-Festival ist tot, das Gelände aber soll im kommenden Jahr eine Festival-Renaissance erleben. Die Stadtverwaltung schlägt vor, vom 10. bis 12. Juli ein Senne-Brass-Festival zu veranstalten.

Das Festival könnte einer der Höhepunkte zum Jubiläum 50 Jahre Schloß Holte-Stukenbrock sein. Die Kommune in ihren heutigen Grenzen entstand 1970 im Rahmen der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen. Der Wirtschafts-, Marketing- und Stadtentwicklungsausschuss wird sich während seiner Sitzung am kommenden Dienstag ab 18 Uhr im Rathaus mit diesem und einem weiteren Vorschlag beschäftigen.

Dabei geht es um das Kunstprojekt »Alltagsmenschen« der Wittener Künstlerin Christel Lechner. Solche Alltagsmenschen sieht man bereits in mehreren Nachbargemeinden, zum Beispiel Rietberg oder Rheda-Wiedenbrück. Es sind bemalte Betonskulpturen, die vorzugsweise als Gruppe das Straßenbild bereichern.

Ein Brass-Festival wäre einzigartig in der Umgebung

Zum Festival: Der Begriff »Brass« bezieht sich auf die Instrumentengruppe der Blechbläser. Der musikalische Bogen spannt sich vom klassischen Blasorchester bis zur launigen Band. Die Idee sei von der Musikagentur »Vibra Agency« an die Stadt herangetragen und gemeinsam weiter entwickelt worden, heißt es in der Ausschussvorlage. Die »Vibra Agency« hat seinerzeit auch das Serengeti-Festival veranstaltet.

Ein Brass-Festival wäre einzigartig in der Umgebung, heißt es weiter in der Vorlage. Für den Standort des ehemaligen Serengeti-Festivals existieren noch alle Genehmigungen und ein Sicherheitskonzept. Es hat eine Kapazität von 19.000 Besuchern. Zur Finanzierung akquiriert die Agentur Sponsoren. Auch die Stadt wäre mit 10.000 bis 20.000 Euro im Boot, würde, so der Vorschlag, außerdem als Bürge auftreten.

Die Alltagsmenschen: Sie sollen, so die Vorstellung, gemeinsam mit den Ortsgemeinschaften entwickelt werden. Jeder der fünf Ortsteile soll einen Alltagsmenschen bekommen, sie sollen jedoch zentral auf einem Platz zwischen Gesamtschule und Kreisverkehr am Rathaus aufgestellt werden. Dieser Platz soll ebenfalls neu geschaffen und gestaltet werden. Insgesamt rechnet die Stadt dafür mit Kosten von 40.000 Euro.

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