Bullitreffen der Teutonen auf dem Campingplatz am Furlbach
»So bunt wie das Leben«

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). »Alter Schwede« ist es auf dem VW-Bulli T4, Baujahr 2006, der Familie Hennig zu lesen, daneben einige Elchabbildungen. Schon 17 Mal sind Kevin, Lucie, Bernhard und Silke Henning mit ihrem Bulli in Schweden gewesen. Am Wochenende gehören sie zu den Besuchern, die der Einladung der Interessengemeinschaft »Die Teutonen« zum Treffen auf den Campingplatz am Furlbach gefolgt sind.

Dienstag, 21.05.2019, 03:00 Uhr
»Der ist mein Traumbulli«, zeigt Campingplatzinhaberin Annette Auster-Müller auf einen besonders schön gestalteten Bulli in bunten Farben, der am Treffen der Interessengemeinschaft der Teutonen am Wochenende auf dem Campingplatz am Furlbach teilgenommen hat. Foto: Manuela Fortmeier
»Der ist mein Traumbulli«, zeigt Campingplatzinhaberin Annette Auster-Müller auf einen besonders schön gestalteten Bulli in bunten Farben, der am Treffen der Interessengemeinschaft der Teutonen am Wochenende auf dem Campingplatz am Furlbach teilgenommen hat. Foto: Manuela Fortmeier

Bullitreffen der Teutonen

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»Wir lieben Schweden. Die Menschen sind nett, aber nicht aufdringlich, und das Land hat eine unbeschreibliche Natur zu bieten«, erzählen Silke und Bernhard, während sie das Zelt für die Nacht aufbauen.

Dass ihr Bulli T5, an dem der Schriftzug »Zuhause ist dort, wo man parkt«, steht, für die Familie Gavras mehr ist, als nur ein Fortbewegungsmittel, sieht man auf den ersten Blick. Peacezeichen in allen Farben prangen von außen auf dem blauen Gefährt. Und der Blick ins Innere verrät: Hier hat jemand seine komplette Leidenschaft für den Bulli selbst, aber auch für die 60er- und 70er-Jahre komplett ausgelebt. »Es hat mir unendlich viel Spaß gemacht, alles so einzigartig und bunt zu gestalten. Als mein Mann mir sagte, mach doch, habe ich sofort losegelegt«, sagt Kristin Gavras und zeigt die Details. Die Innentüren-Verkleidung hat sie mit bunten Wachstuchdecken bezogen. Die Polster mit Stoff, auf denen Bullis abgebildet sind, neu bezogen und witzige Kissen dazu genäht. Überhaupt hat jedes Teil im Bulli ein anderes Muster oder Motiv. »So bunt wie das Leben«, beschreibt die fröhliche Frau ihren Mut zur Farbe. Zum ersten Mal ist die Familie zum Bullitreffen der Teutonen gekommen. »Dieser Campingplatz ist toll, so ruhig und dennoch in der Nähe der Autobahn gelegen und so idyllisch«, lobt Gavras.

Aus dem Dutch Oven

Der Duft des gegarten Schichtfleisches, der zwischen drei geparkten Bullis aufsteigt, ist verführerisch und so mancher Campingplatzbesucher richtet seine Augen im Vorbeigehen auf den Gusseisentopf von Clemens Heitmann. »Das ist ein Dutch Oven«, erklärt Heitmann, der am Wochenende für seine Freunde Schichtfleisch gekocht hat. Anlässlich des Bullitreffens sind er, Gio, Franziska, Sascha, Janes auf dem Campingplatz gekommen, um endlich einmal wieder Zeit zusammen zu verbringen. »Das Treffen ist eine tolle Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu treffen«, sagt Gio Jäger aus Köln.

Ein Bulli, der bei dem Treffen ebenfalls sofort auffällt, ist der zum Wohnmobil umgebaute ehemalige T3-Funkbulli der Bundeswehr von André und Anke Detmer aus Braunschweig. Zehn Jahre ist das ausgefallene Vehikel schon im Besitz des Paares, das damit »ständig in Deutschland unterwegs« ist. »Unser Land hat so schöne viele Gegenden, die sollte man sich unbedingt anschauen«, sagt André Detmer, der auch niedersächsischer Grillmeister ist.

Weckruf vom Geist mit Kuhglocke

Aus Holland sind André Dooren und Ed Lexis aus Maastricht angereist. »Bei uns in Holland gibt es einen Bus-Freunde-Verein, dem wir angeschlossen sind«, sagt Dooren. Plötzlich erklingt neben ihm eine laute Kuhglocke und Ed Lexis steht im weißen Gewand vor den Besuchern und kann sich kaum halten vor Lachen. »Das war nur eine Probe, aber morgen früh um 6 Uhr wecke ich euch alle damit«, lässt er die Gäste an seinem Humor teilhaben. »Bullifahren ist toll und auf solchen Treffen lernt man jedes Mal tolle Menschen kennen, das macht Spaß und Bullifahren ist außerdem ein richtig gutes Gefühl«, sagt Dooren.

Gegründet vor elf Jahren organisiert die Bielefelder Interessengemeinschaft »Die Teutonen« regelmäßig nationale, aber auch internationale Bullitreffen.

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