Di., 20.08.2019

Ehemaliger Brudermeister mit St.-Sebastianus-Ehrenschild ausgezeichnet Eine Ausnahme für Ulrich Teipel

Hohe Ehre für den ehemaligen langjährigen Brudermeister der St.-Johannes-Schützenbruderschaft Stukenbrock Ulrich Teipel: (von links) stellvertretender Bezirksbundesmeister Josef Schröder , König Manfred Bonensteffen, Oberst Kai Schmidt, Ulrich Teipel, Brudermeister Reinhard Austermeier und Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer.

Hohe Ehre für den ehemaligen langjährigen Brudermeister der St.-Johannes-Schützenbruderschaft Stukenbrock Ulrich Teipel: (von links) stellvertretender Bezirksbundesmeister Josef Schröder , König Manfred Bonensteffen, Oberst Kai Schmidt, Ulrich Teipel, Brudermeister Reinhard Austermeier und Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer.

Von Bernd Steinbacher

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Ulrich Teipel ist mit dem St.-Sebastianus-Ehrenschild geehrt worden. »Es ist außergewöhnlich, dass diese Auszeichnung an einen normalen Schützenbruder verliehen wird. Sie ist für Präsides vorbehalten«, sagte Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer. »Er hat sich um die Bruderschaft wirklich verdient gemacht.«

Das Schützenfrühstück der Schützenbruderschaft St. Johannes Stukenbrock stand am Montag ganz im Zeichen der Ehrungen und Beförderungen. Diese nahmen Eberhard Banneyer, Brudermeister Reinhard Austermeier und stellvertretender Bezirksbundesmeister Josef Schröder vor.

Höchste Anerkennung in kirchlichen Gremien

Eberhard Banneyer hielt die Laudatio. Er führte aus, dass Ulrich Teipel in beispielloser Weise sich über mehrere Jahrzehnte in der Bruderschaft und auch in der Kirchengemeinde engagiert habe. Er trug dazu bei, dass die Bruderschaft auch in den kirchlichen Gremien höchste Anerkennung genießt.

Ulrich Teipel gehört der Schützenbruderschaft seit 1979 an. Er hatte verschiedene Funktionen inne, war unter anderem Bataillonskassierer und von 2003 bis Januar 2019 Brudermeister. Dieses Amt hat er mit »beispiellosem Einsatz und Akribie« ausgeübt. Er kümmert sich zudem um das Archiv der Bruderschaft. 1980 war er Jungschützenkönig, 2001 König und 2007 Bierkönig. Er erhielt für sein Engagement bereits mehrere Orden, beispielsweise 2012 das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz

Lang anhaltender Beifall

Lang anhaltender Beifall zeugte im Festzelt davon, wie beliebt der Schützenbruder in den eigenen Reihen und bei den Ehrengästen ist. Unter diesen befand sich auch André Kuper, CDU-Landtagsabgeordneter und Landtagspräsident. Er dankte den Schützen, die sich ehrenamtlich engagieren, besonders denen, die Verantwortung übernehmen, auch wenn die Auflagen für Schützenveranstaltungen immer schwieriger werden.

Eberhard Banneyer hatte sich auch dazu geäußert: Es könne nicht sein, dass es innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen Unterschiede bei den Polizeibehörden für die Genehmigungen gebe. »Das ist erschreckend. Es muss eine generelle Richtlinie für NRW geben«, forderte er. Es sei wichtig, denjenigen, die Verantwortung übernehmen, zu signalisieren, »du kannst das schaffen, wie die vor dir«.

Die Schützen lassen sich aber ihre gute Laune nicht verderben, klar, dass auch die weiteren Geehrten viel Beifall für ihr Engagement erhielten. Und natürlich auch die Spender, die mit ihren Zusagen viele Aktivitäten der Schützen unterstützen.

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