Di., 01.10.2019

Landwirtschaftlicher Ortsverband organisiert den Bauernmarkt – Frauen servieren Suppe Die nächste Generation übernimmt

Die Männer des Ortsverbandes: (von links) Robert Witte, Vorsitzender Jörg Dreischallück, Christoph Rieksneuwöhner, Florian Aschof, Ralf Hachmann, Jan Kipshagen, Tobias Rieksneuwöhner. Es fehlen Achim Kipshagen, Nico Kruse und Josef Broeker.

Die Männer des Ortsverbandes: (von links) Robert Witte, Vorsitzender Jörg Dreischallück, Christoph Rieksneuwöhner, Florian Aschof, Ralf Hachmann, Jan Kipshagen, Tobias Rieksneuwöhner. Es fehlen Achim Kipshagen, Nico Kruse und Josef Broeker.

Von Manuela Fortmeier

Schloß Holte-Stukenbrock(WB). Die landwirtschaftlichen Verbände geben die Organisation des Bauernmarkts zu Pollhans in jüngere Hände. 25 Jahre lang haben der landwirtschaftliche Ortsverband und die Landfrauen das Bauernzelt bewirtschaftet und den Bauernmarkt bestückt.

Dieses Jahr will der 2018 fusionierte Landwirtschaftliche Ortsverband Schloß Holte-Stukenbrock einige Neuerungen einführen. Frühstück gibt es an allen drei Tagen, Samstag bis Montag, 19. bis 21. Oktober. Gut 25 Jahre haben sich die Frauen um Anni Liemke, Maria Hunke, Marianne Rudnick und Barbara Witte mit einer großen Helferschar ehrenamtlich engagiert. »Alles hat seine Zeit. Wir freuen uns, dass wir Nachfolger gefunden haben«, sagt Anni Liemke. »Wir hatten all die Jahre jeweils bei den Vorbereitungen, an den Tagen selbst und mit den Nachbereitungen reichlich zu tun, aber auch viel Spaß zusammen.«

Frauenpower: Theresa Aschof, Bärbel Broeker, Sandra Schätti, Katrin Brockmeier, Silke Pauleikhoff, Andrea Humann, Manuela Höhle und Annette Nordhoff. Auf dem Foto fehlt Kristin Grauthoff. Foto: Manuela Fortmeier

Etwas modernisiert

Nun hat die Interessengemeinschaft das Zepter in die Hände der nächsten Generation weitergereicht. Fast ein Jahr lang haben sich die »Neuen« vorbereitet, Ideen gesammelt, das Konzept etwas modernisiert und nach Menschen gesucht, die sie unterstützen. »Vom Grundsatz her werden wir die Gewohnheiten übernehmen, aber mit neuen Ideen etwas beleben und verändern«, sagt Robert Witte. Wichtig ist den Aktiven, dass alle für die Pollhanstage im Bauernzelt benötigten Produkte so weit es geht bei regionalen Bauern und Anbietern eingekauft werden.

Künftig wird es keinen Pickert mehr geben, da der Verkauf in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen sei. Dafür bietet der Verein an allen drei Tagen selbst gekochte Kürbissuppe, Schnitzel- und Frikadellen-Brötchen an. Erstmals sorgt am Samstagabend ein DJ im Bauernzelt für musikalische Unterhaltung.

Die Holter Frauen haben 25 Jahre lang zum Bauernmarkt im Zelt Pickert serviert. Ihre Nachfolgerinnen werden Kürbissuppe, Schnitzel- und Frikadellen-Brötchen anbieten. Foto: Manuela Fortmeier

Rat und Tat bleibt

Im Gespräch mit den Vorgängern haben die Neuen herausgefunden, was den Besuchern wichtig ist und worauf sie achten müssten, sagt Sandra Schätti. Zusammen mit Andrea Humann, Annette Nordhoff, Bärbel Broeker, Katrin Brockmeier, Kirsten Grauthoff, Manuela Höhle, Silke Pauleikhoff und Theresa Aschof bildet sie das neue Frauenteam. »Alle Ehemaligen haben uns zugesagt, uns bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dafür sind wir dankbar«, sagt Andrea Humann. Auch die Männer machen Pläne für den Einsatz auf Pollhans.

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