Mi., 15.01.2020

Unfall in Stukenbrock: Fahrerin eines VW Touran übersieht Stauende – mit Fotostrecke und Video Sechs Menschen leicht verletzt

Sechs Menschen, darunter drei Kinder im Alter von einem, drei und fünf Jahren, wurden beim Unfall am Mittwoch auf der Bielefelder Straße leicht verletzt.

Sechs Menschen, darunter drei Kinder im Alter von einem, drei und fünf Jahren, wurden beim Unfall am Mittwoch auf der Bielefelder Straße leicht verletzt. Foto: Monika Schönfeld

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Bei einem Auffahrunfall sind am Mittwoch um 17.31 Uhr auf der Bielefelder Straße in Stukenbrock sechs Menschen leicht verletzt worden. Drei Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt, unter den Verletzten sind drei Kinder im Alter von einem, drei und fünf Jahre.

Den Unfall verursacht hat eine 29-jährige Fahrerin eines VW Touran aus Bielefeld. Sie war mit drei Kindern auf der Bielefelder Straße unterwegs Richtung Bielefeld. Kurz hinter dem Schlieffenhof, etwa 800 Meter vor der Kreuzung, herrschte stockender Verkehr, zeitweise standen die Fahrzeuge im Berufsverkehr vor der Kreuzkrug-Kreuzung. Die Frau bremste noch ab und wich aus, ist dann aber doch auf den vor ihr fahrenden Opel Astra aufgefahren, der von einem 43-jährigem Lipper gesteuert wurde. Der wiederum wurde auf den Lada eines 29-jährigen Fahrers aus Bielefeld geschoben.

Wegen der vielen beteiligten Fahrzeuge und Menschen wurde der MANV ausgerufen, der Einsatz bei einem Massenanfall von Verletzten. Neun Rettungsfahrzeuge waren zum Schluss vor Ort. Alle drei Fahrer und die drei Kinder wurden vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Erstversorgung sowie der Aufräumarbeiten war die Bielefelder Straße zwei Stunden lang gesperrt. Den Schaden schätzte die Polizei im ersten Überblick auf 50.000 Euro.

Im Einsatz war der Löschzug Stukenbrock der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock unter der Einsatzleitung von Daniel Kammertöns. Die 30 Leute des Löschzugs leuchteten die Unfallstelle aus, unterstützten den Rettungsdienst, sicherten die Unfallstelle und nahmen auslaufende Betriebsstoffe aus den Unfallwagen auf. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen vor Ort und sicherte die Kommunikation mit der Leitstelle.

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