Mo., 20.01.2020

Alexander Brock überzeugt mit Bob, „The Bottle Buddy“, und der nachhaltigen Strategie FDP-Gründerpreis an Click-it-Systems

Der Gründerpreis der Kreis-FDP geht an Click-it-Systems: (von links) Martin Stollberg (JuLis), Alexander Brock (Click-it), FDP-Kreisvorsitzender Patrick Büker und Stellvertreter Thorsten Baumgart.

Der Gründerpreis der Kreis-FDP geht an Click-it-Systems: (von links) Martin Stollberg (JuLis), Alexander Brock (Click-it), FDP-Kreisvorsitzender Patrick Büker und Stellvertreter Thorsten Baumgart.

Schloß Holte-Stukenbrock/Gütersloh(WB). Erstmals hat der FDP-Kreisverband gemeinsam mit dem Kreisverband der Jungen Liberalen (JuLis) einen Gründerpreis an ein Start-Up-Unternehmen aus dem Kreis Gütersloh vergeben.

Stellvertretender Kreisvorsitzende Thorsten Baumgart sagte in seiner Laudatio: „Ein Unternehmen zu gründen, erfordert Mut und Courage. Gründen ist immer auch ein Risiko und oft verbunden mit bürokratischen Hürden. Es ist also bequemer, nicht in die Selbstständigkeit zu gehen. Dennoch gibt es diese Menschen, die für eine Idee brennen und sich und ihr Produkt verwirklichen wollen. Genau das ist der Spirit, den wir in Deutschland brauchen. Das wollen wir würdigen und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.“

Der Gründerpreis wurde an das Verler Unternehmen Click-it-Systems vergeben. Kernprodukt des Unternehmens ist der Bob „The Bottle Buddy“. Durch dieses Produkt können sechs Getränkeflaschen auf einmal treff- und vor allem transportsicher aufgenommen, bewegt und wieder abgesetzt werden.

Entgegen genommen hat den Preis Alexander Brock aus Schloß Holte-Stukenbrock, der der Erfinder des BOB ist und einer von drei Click-it-Geschäftsführern (neben Markus Landmann und Uwe Merschbrock).

Baumgart: „Was wir heute auszeichnen, ist genau das, was man mit dem Begriff Start-Up sofort assoziiert: Ein Problem wird erkannt – ein Tüftler setzt sich in seinen Keller und erarbeitet eine Lösung – das Produkt nimmt Formen an und geht an den Markt.“

Gegründet wurde das Unternehmen 2017. 2018 war Bob mit einem Auftritt in der Fernsehshow „Das Ding des Jahres“. Bereits dieses Jahr könnten alle laufenden Kosten des Unternehmens aus den generierten Umsätzen gedeckt werden. Das sei eine großartige Leistung. „Aber auch das, was man Bob nicht direkt ansieht, ist beeindruckend: Er ist zu 100 Prozent Made in Germany. Die Verbundenheit mit der Region OWL ist klar erkennbar, denn nahezu die komplette Wertschöpfung erfolgt vor Ort: Produktion in Verl, Verpackungsmaterial aus Oerlinghausen, alle Werkzeuge aus einem Umkreis von 50 Kilometer. Das bedeutet kurze Wege, Flexibilität und damit eine nachhaltige Strategie. Der BOB wird an Endkunden und gewerbliche Nutzer via Online-Shop verkauft.“

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