Mi., 12.02.2020

Frauen in Sende lassen die Muskeln spielen Es lebe der Sport!

Die Fun Dancer mögen es sportlich: Die Formation Cowgirls tanzt nicht nur den amerikanischen Linedance, sondern auch den karnevalistischen Helau-Rap. Im Pfarrheim St. Heinrich Sende vergnügten sich 122 närrische Weiber.

Die Fun Dancer mögen es sportlich: Die Formation Cowgirls tanzt nicht nur den amerikanischen Linedance, sondern auch den karnevalistischen Helau-Rap. Im Pfarrheim St. Heinrich Sende vergnügten sich 122 närrische Weiber. Foto: Monika Schönfeld

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Echt oder nicht echt? Die Walker gehen tatsächlich einmal die Woche dienstags ab 9 Uhr gemeinsam los und drehen eine Stunde lang ihre Runden, manchmal eine Viertelstunde länger. Sie hatten kein Problem, ein passendes Kostüm zu finden. Das Motto des Sender Frauenkarnevals lautete „Es lebe der Sport!“ Und in der Tat, der Sport könnte lebendiger nicht sein.

Barbara, Elisabeth, Anne, Angelika, Inge und Hildegard als Stöckchenläufer oder Mina Bombeck als Reiterin mit Steckenpferd – die 122 Frauen haben sich viel einfallen lassen. Zwischen den vielen Fußballern im Deutschland-, Arminen-, Bayern- oder Schwarz-Weiß-Sende-Trikot tummelten sich viele andere Sportarten. Eine Schwimmerin im Fett-Suit und Badeanzug wurde gesichtet, Badenixen, Badminton-Spieler, Radsportler, Karate-Kämpfer und Skihasen waren dabei, aber auch einige verirrte Betthäschen, Marienkäfer und Bienchen.

Das Team um Therese Bohnensteffen, Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft St. Heinrich Sende, hatte sich einiges zum Motto einfallen lassen. Schon der Einmarsch zeigte an, worum es geht: Für Therese Bohnensteffen war das Netz viel zu hoch. Schwimmerin Christiane Günter packte die Badehose ein und Gewichtheberin Johanna Christoph­liemke, muskelbepackt Hanteln stemmend, war so stark wie ein Tiger. Zur Filmmusik von Rocky lieferten sich Brigitte Ashton und Karola Zurmühlen einen spannenden Kampf. Die Cheerleader Marlis Fortkemper und Klara Aistermann ließen zu „Let’s Get Loud“ die Puschel fliegen. Unterstützung bekamen sie vom Tisch mit Rosemarie, Gabriele, Gila, Stephanie, Petra, Veronika und Renate.

Die Sportskanonen hatten illustre Gäste: Jonny, Bob, Steven, Henry und Mikel, das Synchron-Schwimmerteam aus Kanada. Die Jungs zeigten ihre olympische Formation, die schon weltweit begeistert hat. Nur wer genau hinsah, konnte sehen, dass es sich um Doubles handelte.

Zwischendurch versuchte sich Brigitte Ashton als Hausfrau und versuchte, einen Kuchen mit schottischem Whiskey zu backen. Im Teig landete nicht viel, in der Hausfrau dafür umso mehr. Und wie das Ehepaar Krusenkötter ihre Urlaubskasse aufbessert, ist in der Tat sehenswert. Aber im Urlaub gibt es nur eins – Bewegung auf dem Parkett. Der einzige Mann im Raum, Rolf Klostermeier, ließ die Puppen tanzen. Und nur eine Gruppe konnte es besser, die Fun Dancer mit Stiefel und Cowgirlhut. Das sind Wilma, Kerstin, Andrea, Katja, Annette, Angela, Inge und Monika.

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